Streitkräfteeinsatz zur Verteidigung gegen Cyberangriffe.

By (author) Maximilian L. Knoll

Book cover: Streitkräfteeinsatz zur Verteidigung gegen Cyberangriffe.

Extent: 333 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Das Recht der inneren und äusseren Sicherheit

Series volume number: 11

Language: German

Paperback (Published)

(March 2020)

ISBN: 9783428158300

6.18 x 9.17 inches

Price: $127.00

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Das Grundgesetz legt dem Bund vergleichsweise schlicht auf, Streitkräfte aufzustellen. Deren maßgeblichen Zweck bestimmt es ebenfalls: Verteidigung – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was aber, wenn das Verständnis des Einsatzes der Streitkräfte zur Verteidigung auf einem Angriffsverständnis gründet, das die positive Kenntnis von Herkunft und Urheberschaft annimmt? Greifen tradierte Abgrenzungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit noch? Und welche Parameter gelten für die Verteidigungshandlung?


Das Grundgesetz legt dem Bund vergleichsweise profan auf, Streitkrafte aufzustellen. Deren massgeblichen Zweck bestimmt es ebenfalls: Verteidigung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was aber, wenn das Verteidigungsverstandnis auf einem Angriffsverstandnis grundet, das sich, in Abwesenheit positiver Kenntnis uber Herkunft und Urheberschaft, im Cyberraum nur schwerlich perpetuieren lasst? Plotzlich entsteht ein Konflikt mit den Zustandigkeiten und Aufgaben anderer Behorden sowie tradierten Abgrenzungsmustern. Wann lost ein Sachverhalt die Verteidigungspflicht aus, wann muss polizeilich gehandelt werden? Wann werden die Geheimdienste aktiv? Durfen die einen die Methoden der anderen verwenden? Und welche Rolle spielt der Parlamentsvorbehalt? Kurzum: Wie steht es um den Streitkrafteeinsatz zur Verteidigung gegen Cyberangriffe?

Einfuhrung und Gang der Untersuchung Die sicherheitspolitische Ausgangslage - Einfuhrung in die Fragestellung und Relevanz der Thematik - Erkenntnisinteresse - Gang der Untersuchung - Neue wissenschaftliche Erkenntnisse 1. Die Bedrohungslage im und aus dem digitalen Raum Der Cyberraum als Ort von Auseinandersetzungen - Gegenstand und Durchfuhrung von Computernetzwerkoperationen - Ergebnis zur Bedrohungslage 2. Status quo der Sicherheitsarchitektur mit Fokus auf den digitalen Raum Der zivile Arm der Sicherheitsarchitektur - Die Streitkrafte 3. Die Verwendung der Streitkrafte zur Verteidigung im digitalen Raum Das historische Angriffsverstandnis - Das klassische Angriffsverstandnis im Lichte des Cyberraums - Der verfassungsrechtliche Umgang mit der Ruckverfolgungsproblematik 4. Inhalt und Ablauf der Verteidigung Inhalt und Grenzen der Verteidigung - Die Streitkrafte im digitalen Raum im Lichte des Parlamentsvorbehalts - Einsatz zur Verteidigung im Innern im Konflikt mit dem Trennungsgebot? Schlussbetrachtung Literatur- und Sachverzeichnis, Einführung und Gang der Untersuchung

Die sicherheitspolitische Ausgangslage – Einführung in die Fragestellung und Relevanz der Thematik – Erkenntnisinteresse – Gang der Untersuchung – Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

1. Die Bedrohungslage im und aus dem digitalen Raum

Der Cyberraum als Ort von Auseinandersetzungen – Gegenstand und Durchführung von Computernetzwerkoperationen – Ergebnis zur Bedrohungslage

2. Status quo der Sicherheitsarchitektur mit Fokus auf den digitalen Raum

Der zivile Arm der Sicherheitsarchitektur – Die Streitkräfte

3. Die Verwendung der Streitkräfte zur Verteidigung im digitalen Raum

Das historische Angriffsverständnis – Das klassische Angriffsverständnis im Lichte des Cyberraums – Der verfassungsrechtliche Umgang mit der Rückverfolgungsproblematik

4. Inhalt und Ablauf der Verteidigung

Inhalt und Grenzen der Verteidigung – Die Streitkräfte im digitalen Raum im Lichte des Parlamentsvorbehalts – Einsatz zur Verteidigung im Innern im Konflikt mit dem »Trennungsgebot«?

Schlussbetrachtung

Literatur- und Sachverzeichnis

  • By (author) Maximilian L. Knoll

»Fazit: Abseits politischer Erwägungen muss das Buch jeden interessieren, der mit IT-Sicherheit zu tun hat, sei es, um Bedrohungen überhaupt zu erkennen, oder sei es, um ihnen in der gebotenen Weise wirksam zu begegnen. Dass dazu im Extremfall auch der Einsatz der Streitkräfte gehören kann, hat der Verfasser überzeugend nachgewiesen.« Dr. Dr. Frank Ebert, in: Thüringer Verwaltungsblätter, 3/2021