Formgeschichte der Sangspruchdichtung des 12. bis 15. Jahrhunderts

By (author) Horst Brunner

Book cover: Formgeschichte der Sangspruchdichtung des 12. bis 15. Jahrhunderts

Extent: 260 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: German Studies, Literary Studies

Series: Imagines Medii Aevi. Interdisziplinäre Beiträge zur Mittelalterforschung

Series volume number: 34.0

Language: German

Hardback (Published)

(June 2013)

ISBN: 9783895009433

Price: $104.00

In stock

PDF (Published)

(January 2013)

ISBN: 9783954908295

Price: $87.00

Despite the generally accepted opinion that medieval poetry was not least an art of form, medieval song-writing has not been sufficiently studied in this respect. This volume is the first to address the history of the formal aspects of the “Sangspruchtone” (poems that were presented in the form of songs) over the entire course of the development of the genre between Spervogel in the late 13th and Michel Beheim in the second half of the 15th century. All available Sangspruchtone are described and historically categorized based on their metric schemes and, where available, their tunes. Thanks to its index, this volume also serves as a reference work. German text.


English Summary: Despite the generally accepted opinion that medieval poetry was not least an art of form, medieval song-writing has not been sufficiently studied in this respect. This volume is the first to address the history of the formal aspects of the “Sangspruchtone” (poems that were presented in the form of songs) over the entire course of the development of the genre between Spervogel in the late 13th and Michel Beheim in the second half of the 15th century. All available Sangspruchtone are described and historically categorized based on their metric schemes and, where available, their tunes. Thanks to its index, this volume also serves as a reference work. German Description: Trotz der allgemein als gultig angesehenen Meinung, mittelalterliche Dichtung sei nicht zuletzt Formkunst, wurde die mittelalterliche Lieddichtung unter diesem Aspekt bislang nur vollig unzureichend untersucht. Das Buch befasst sich erstmals umfassend mit der Formgeschichte der Sangspruchtone in der gesamten dreihundertjahrigen Gattungsgeschichte zwischen Spervogel im spaten 13. und Michel Beheim in der zweiten Halfte des 15. Jahrhunderts. Beschrieben und historisch verortet werden anhand der metrischen Schemata und, soweit vorhanden, der Melodien samtliche uberlieferten Tone. Anhand des Toneregisters kann die Arbeit auch als Nachschlagewerk benutzt werden.

  • By (author) Horst Brunner

„Der Band gibt umfangreiches Material an die Hand, das den Prozess der Ausbildung der Form aus dem Kontext romanischer Lieder und des höfischen Minnesangs präzisiert und greifbar macht. Damit kann man die Sangspruchdichtung besser als zuvor als eigenständige Gattung beschreiben und vom Minnesang abgegrenzen. Zugleich eröffnet sich aber auch die Chance, Untersuchungen über die parallele Entwicklung und den Kontext der beiden großen Lyrikformen des Hochmittelalters auf sachliche Grundlage zu stellen. Auch die Leistungen einzelner Dichter hinsichtlich ihres Beitrags zur Gattungsgeschichte werden deutlich ablesbar. Der Leser ist damit nicht mehr gezwungen, sporadische Ergebnisse zur Grundlage eines historischen und gattungsbezogenen Zusammenhangs zu machen, sondern der Entwicklungsgang der Gattung liegt dank dieser differenzierten Formanalyse und<br/>geschichtlichen Reihung in vielfältiger Weise erschlossen vor.“<br/><br/>In: literaturkritik.de<br/><br/><br/>-------------------------------------<br/>„Das jetzt vorgelegte Buch B.s geht freilich über die bloße Zusammenführung dieser älteren Arbeiten weit hinaus. Denn erst in einer echten Synthese der individuellen Befunde war es möglich, eine wirkliche Formgeschichte des deutschen Sangspruchs zu schreiben. Nichts weniger als dies leistet der konzentrierte Band, und zwar besonders jeweils unter der Rubrik<br/>(Einordnung) am Ende der ingesamt dreizehn Kapitel, in welche B. die Entwicklung der Gattung eingeteilt hat. Von großem Wert ist die Einleitung (...), durch die gerade auch Nichtspezialisten über die wichtigsten Formaspekte (unter Einschluß der Musik ), die dabei geltende Fachterminologie und die Chronologie der Töneproduktion aufs beste bündig informiert werden. Das Buch darf zweifelsohne als Markstein aktueller Sangspruch-Forschung gelten.“<br/><br/>In: Mittellateinisches Jahrbuch (MJB) 48, 3, S. 505.
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