Rechtsgeschäftliche Blankette
By (author) Tim Robers
Paperback (Unspecified)
(April 2026)
ISBN: 9783162002822
6.1 x 9.13 inches
Price: $156.00
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In a modern economy characterized by a division of labor and constant change, contracts and declarations of intent that require subsequent completion can hardly be dispensed with. Despite their many forms, such “”blank”” instruments raise very similar legal issues. Tim Robers addresses these issues on the basis of the general legal rules.
English summary: Tim Robers deals with all private law declarations that, by their very nature, still require supplementation in order for the intended contractual arrangement to be concluded. In doing so, he distinguishes between “blanket” obligations (Blankettschuldverhaltnisse) and “blank” declarations in the strict sense (Blanketterklarungen i.e.S.). Blanket obligations are in conflict with the contractual law requirement of certainty. Tim Robers therefore provides a detailed analysis of its content and underlying guiding principles. In addition, the author examines the three central methods by which the parties can specify their obligation: by making the determination themselves (by means of a supplementary agreement), by delegating the power of determination to one party or to a third person, and by an automated linkage to a reference value. It becomes apparent that the constellations governed by 315 et seq. BGB (German Civil Code) are, in dogmatic terms, cases of permitted self-dealing ( 181 BGB), and that automatic adjustment clauses constitute an autonomous mechanism “in between” self-determination and delegation. Tim Robers explores in depth the consequences of these findings for the interpretation of 315 et seq. BGB and for the legal treatment of automatic adjustment clauses. “Blank” declarations in the strict sense-i.e., texts with gaps that are handed over to another party for completion-are likewise classified as cases of representation. On the dogmatic foundation thus established, the author develops solutions to a wide range of specific issues, for example liability where completion occurs contrary to instructions. For concealed “blank” instruments, he shows that what matters is the distinction between an agent (representative) and a messenger, and he examines this delineation in detail. Finally, the study investigates the potential of the so-called “principles of the blank declaration” for addressing case constellations specific to digitalization. German description: Tim Robers befasst sich mit burgerlich-rechtlichen Erklarungen, die bestimmungsgemass noch der Erganzung bedurfen, damit die anvisierte vertragliche Regelung zum Abschluss gelangt. Er unterscheidet dabei zwischen Blankettschuldverhaltnissen und Blanketterklarungen im engeren Sinne. Blankettschuldverhaltnisse stehen in einem Spannungsverhaltnis zum schuldrechtlichen Bestimmtheitsgebot, dessen Inhalt und Leitgedanken ausfuhrlich analysiert werden. Der Autor untersucht die drei zentralen Wege, auf denen die Parteien ihr Schuldverhaltnis konkretisieren konnen: durch eigene Festlegung (mittels Erganzungsvertrag), durch Ubertragung der Bestimmungsbefugnis auf eine Partei oder einen Dritten sowie durch eine automatisierte Anknupfung an einen Referenzwert. Dabei zeigt sich, dass es sich bei den Konstellationen der 315 ff. BGB dogmatisch um Falle des gestatteten Insichgeschafts ( 181 BGB) und bei Automatikklauseln um einen arteigenen Mechanismus “zwischen” der Selbstvornahme und der Delegation handelt. Ausfuhrlich vermisst Tim Robers die Folgen fur die Auslegung der 315 ff. BGB bzw. fur die Behandlung von Automatikklauseln. Auch Blanketterklarungen i.e.S., d.h. zur Ausfullung weitergegebene Luckentexte werden als Stellvertretungsfalle eingeordnet. Auf der so gewonnenen dogmatischen Grundlage entwickelt der Autor Antworten auf eine Vielzahl von Einzelfragen, etwa zur Haftung bei weisungswidriger Ausfullung. Fur verdeckte Blankette arbeitet er heraus, dass es massgeblich auf die Abgrenzung zwischen Stellvertreter und Boten ankommt, der er sich sodann widmet. Abschliessend wird das Potenzial der sogenannten “Grundsatze der Blanketterklarung” fur die Bewaltigung digitalisierungsspezifischer Fallkonstellationen untersucht.
Einleitung 1. Kapitel: Blankettschuldverhaltnisse A. Die schuldrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen B. Die Mechanismen zur Konkretisierung von Blankettschuldverhaltnissen 2. Kapitel: Die Blanketterklarung im engeren Sinne A. Begriffliche Zuschneidung der Blankettfalle B. Die Grundlinien der bisherigen Diskussion C. Die Grundproblematik der Blanketterklarung (i.e.S.) D. Die Drei-Personen-Konstellation E. Die Zwei-Personen-Konstellation F. Der Ruckgriff auf die Grundsatze zur Blanketterklarung im Kontext digitalisierungsspezifischer Problemstellungen Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse ~GER~Einleitung 1. Kapitel: Blankettschuldverhaltnisse A. Die schuldrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen B. Die Mechanismen zur Konkretisierung von Blankettschuldverhaltnissen 2. Kapitel: Die Blanketterklarung im engeren Sinne A. Begriffliche Zuschneidung der Blankettfalle B. Die Grundlinien der bisherigen Diskussion C. Die Grundproblematik der Blanketterklarung (i.e.S.) D. Die Drei-Personen-Konstellation E. Die Zwei-Personen-Konstellation F. Der Ruckgriff auf die Grundsatze zur Blanketterklarung im Kontext digitalisierungsspezifischer Problemstellungen Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse,
Einleitung
1. Kapitel: BlankettschuldverhC$ltnisse
A. Die schuldrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen
B. Die Mechanismen zur Konkretisierung von BlankettschuldverhC$ltnissen
2. Kapitel: Die BlanketterklC$rung im engeren Sinne
A. Begriffliche Zuschneidung der BlankettfC$lle
B. Die Grundlinien der bisherigen Diskussion
C. Die Grundproblematik der BlanketterklC$rung (i.e.S.)
D. Die Drei-Personen-Konstellation
E. Die Zwei-Personen-Konstellation
F. Der RC
- By (author) Tim Robers
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