Private Equity (LBO) vor und nach Inkrafttreten des KAGB.

By (author) Niklas Ulrich

Book cover: Private Equity (LBO) vor und nach Inkrafttreten des KAGB.

Extent: 668 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Series: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

Series volume number: 119

Language: German

Paperback (Published)

(May 2018)

ISBN: 9783428153794

6.18 x 9.17 inches

Price: $247.00

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Die AIFM-RL aus dem Jahr 2011 harmonisierte die Regulierung für die Verwalter alternativer Investmentfonds. Das KAGB aus dem Jahr 2013 ist das Herzstück der Umsetzung in Deutschland. Der Paradigmenwechsel betrifft auch das Segment Private Equity, zu dem u.a. das Geschäftsmodell des Leveraged Buy Out (LBO) zählt. Ziel der Arbeit ist es, das neue Regulierungsniveau zu erfassen, das sich in einer Assetklassen-übergreifenden Regulierung sowie einer besonderen Regulierung des Segments Private Equity erschöpft.


Licht in die Dunkelheit des Grauen Kapitalmarkts, zu dem bislang auch das Segment Private Equity zahlte, soll die Richtlinie fur Manager alternativer Investmentfonds (AIFM-RL) aus dem Jahr 2011 nebst Umsetzung im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) im Jahr 2013 bringen. Die Schwerpunkte bei der Regulierungsdiskussion in Ansehung von Private Equity drehen sich seither insbesondere um Fragen zu Auswirkungen auf bekannte Fondsstrukturen, zur Verwahrstellenrolle, zu Verhaltenspflichten, zu Interessenkonflikten, zum Risikomanagement, zur Vergutungspolitik und zur Portfoliobewertung. Sogar der Heuschreckenvergleich fand im Europaischen Parlament Widerhall und resultierte in besonderen Vorschriften fur Fondsverwalter im Bereich Private Equity. Diese Vorschriften fuhren zu neuen Regeln vornehmlich fur den fremdfinanzierten Unternehmenserwerb (Leveraged Buy Out, kurz: LBO) als eine Spielart des Segments Private Equity. Ziel der Arbeit ist es, das neue und auf unterschiedlichen Motivationen fuaende Regulierungsniveau fur den Bereich LBO zu erschlieaen.

1. Einleitung

Problemstellung – Gang der Untersuchung – Untersuchungsgegenstand

2. Geschäftsmodell von Leveraged Buy Out-Fonds

Begriff des Private Equity-Fonds – Akquisition durch Leveraged Buy Out-Fonds

3. Finanzmarktregulierung und Private Equity

Fondsverwalter als Regulierungsadressaten – Eindämmung systemischer Risiken – Investorenschutz – Leveraged Buyout und Bestandsschutz von Zielgesellschaften – Resümee

4. Leveraged Buy Out-Fonds im Anwendungsbereich des KAGB

Leveraged Buy Out-Fonds als AIFs – Leveraged Buy Out-Fonds als Spezial-AIFs – Leveraged Buy Out-Fonds als geschlossene AIFs – Leveraged Buy Out-Fonds als extern verwaltete Spezial-AIFs – Resümee

5. Strukturierung von Leveraged Buy Out-Fonds

Strukturierung von Leveraged Buy Out-Fonds vor Inkrafttreten des KAGB – Strukturierung von Leveraged Buy Out-Fonds nach Inkrafttreten des KAGB – Resümee

6. Regulierung des Leveraged Buyout-Sektors

Bisheriger Regulierungsrahmen und Reformvorschläge – Neuer Regulierungsrahmen für Verwalter von Leveraged Buyout-Fonds – Reformbedarf erfüllt?

7. Schlussbetrachtung

Strukturierung von Leveraged Buyout-Fonds – Regulierung des Leveraged Buyout-Sektors – Leveraged Buyout als Schreckgespenst? – Ausblick

Literatur- und Stichwortverzeichnis

Niklas Ulrich studied law at the Georg August University in Göttingen. Following his First State Examination in 2013, he worked as a research assistant for Prof. Dr. Spindler in Göttingen and started with his PhD thesis. From 2015 until 2017, he worked as a research assistant at the law firm Willkie Farr & Gallagher in Frankfurt am Main. After the completion of his PhD thesis, he commenced work as a research assistant at the law firm Pöllath + Partners in Frankfurt am Main. Since 2017, he has also carried out his legal clerkship at the Higher Regional Court of Frankfurt am Main.

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