Die zweckoffene Personengesellschaft

Ein Beitrag zur Weiterentwicklung des Handelsrechts zu einem Recht der Unternehmen

By (author) Tim Obermann

Book cover: Die zweckoffene Personengesellschaft

Extent: 241 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Series: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

Series volume number: 240

Language: German

Hardback (Published)

(July 2024)

ISBN: 9783428191659

6.18 x 9.17 inches

Price: $116.00

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Mit dem MoPeG hat der Gesetzgeber das Recht der Personengesellschaften grundlegend modernisiert. Dabei blieb die Unterscheidung der Personengesellschaften nach Massgabe des von ihnen verfolgten Zwecks unangetastet. Die Arbeit hinterfragt den Kaufmannsbegriff und pladiert dafur, mittelfristig eine zweckoffene Personengesellschaft zu schaffen, die erst durch Eintragung im Register entsteht.


English summary: The Open-Purpose Partnership. A Contribution to Further Developing Commercial Law into a Law of Companies: With the MoPeG coming into effect, the legislature has fundamentally modernized the law governing partnerships. Despite the new implementation, the distinction between partnerships in regard to the purpose they pursue remained unaltered. This thesis questions the concept of a merchant and argues in favor of creating a partnership with an open purpose approach in the medium term, which only comes into existence only through entry in a register. German description: Am 1. Januar 2024 ist das MoPeG in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz wurden die 705 ff. BGB grundlegend modernisiert. Die Reform des Personengesellschaftsrechts ist damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Denn der langst uberholte Kaufmannsbegriff blieb ebenso erhalten wie die Trennung der Personengesellschaften nach Massgabe des von ihnen verfolgten Zwecks. Um langfristig das Handelsrecht zu einem Sonderprivatrecht der Unternehmen zu entwickeln, pladiert der Autor dafur, mittelfristig eine zweckoffene Personengesellschaft nach osterreichischem Vorbild zu schaffen. Sie soll allen erlaubten Zwecken offenstehen und erst mit Eintragung im Register entstehen. In seiner Arbeit hinterfragt der Autor unter anderem die Verhandelsgesellschaftung der GbR, setzt sich kritisch mit dem Prinzip der freien Rechtstragerbildung auseinander und moniert die Privilegierung freiberuflicher Unternehmen im Handelsrecht.

§ 1 Einführung und Grundlagen

§ 2 Reform im bestehenden System durch das MoPeG
Leitbildwandel der Gesellschaft bürgerlichen Rechts – Handelsrecht als Sonderprivatrecht der Kaufleute – Eintragungsoption für freie Berufe – Motive

§ 3 Systemwechsel in Österreich
Vom Handels- zum Unternehmensgesetzbuch – Wesentliche Reforminhalte – Kritik und Bewertung

§ 4 Vorschlag einer zweckoffenen Personengesellschaft
Zweckoffener Grundtatbestand – Gleichlauf von Rechtsfähigkeit und Registereintragung – Bereichsausnahmen

§ 5 Fazit und Empfehlungen
Deutsche Reform im bestehenden System – Vom Handels- zum Unternehmensrecht in Österreich – Die zweckoffene Personengesellschaft

Literatur- und Quellenverzeichnis

Stichwortverzeichnis

Tim Obermann studied law at the universities of Heidelberg and Madrid, specializing in European and commercial law. After passing his First State Examination in 2020, he pursued his doctoral studies at the Institute for Foreign and International Private and Business Law in Heidelberg under the supervision of Professor Dr. Christoph A. Kern, LL.M. (Harvard). During this time, he initially worked as a research assistant at his supervisor’s chair and later at the Federal Ministry of Justice. He subsequently completed his legal clerkship at the Higher Regional Court of Berlin. Since October 2025, he has been working as an Associate in Berlin.

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