Zwangspensionierungsgrenzen
Altersdiskriminierung durch die Rechtsprechung – eine historische Betrachtung
By (author) Sophie Burgmann
Paperback (Published)
(March 2025)
ISBN: 9783428190133
6.18 x 9.17 inches
Price: $139.00
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In dieser Arbeit wird die Genese der Zwangspensionierungsgrenze in Hinblick auf Gesetzgebung und Rechtsprechung aus historischer Perspektive aufgearbeitet. Es wird eine Basis erarbeitet, auf der Zwangspensionierungs- und Zwangsruhestandsgrenzen im Lichte des Antidiskriminierungsrechts neu hinterfragt werden konnen. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass solche Zwangsbeendigungsgrenzen grundsatzlich eine verfassungs- sowie europarechtswidrige Altersdiskriminierung darstellen.
English summary: Mandatory Retirement Age: This thesis examines the origin and development of the mandatory retirement age in Germany from a historical perspective regarding legislation and case law. The findings of this study open the possibility to re-evaluate mandatory retirement age through the lens of anti-discrimination law. The author concludes that a mandatory retirement age in general is unconstitutional and in addition discriminatory under European law. German description: In dieser Arbeit wird die Genese der Zwangspensionierungsgrenzen bei Beamten, Richtern und Hochschullehrern untersucht. Es wird insbesondere die Historie der Gesetzgebung sowie die Rolle der hochstrichterlichen Rechtsprechung detailliert beleuchtet und aufgearbeitet. Hierbei wird die Funktion der Zwangspensionierungsgrenze als neutrales personalpolitisches Instrument grundlegend in Frage gestellt und herausgearbeitet, wie die Rechtsprechung einen massgeblichen Beitrag zur Recht-Fertigung des Instituts der Zwangspensionierungsgrenze leistete. Mit der Untersuchung wird eine Basis geschaffen, auf der Zwangspensionierungs- und Zwangsruhestandsgrenzen im Lichte des Antidiskriminierungsrechts neu hinterfragt werden konnen. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass solche Zwangsbeendigungsgrenzen grundsatzlich – unabhangig von der Hohe des Alters – eine verfassungs- sowie europarechtswidrige Altersdiskriminierung darstellen.
1 Einleitung Ausgangspunkt - Gang der Untersuchung - Untersuchungsgegenstand 2 Genese der Zwangspensionierungsgrenze Einfuhrung der Kann-Altersgrenze bis 1918 - Etablierung der Zwangspensionierungsgrenze in der Weimarer Republik - Vereinheitlichung der Zwangspensionierungsgrenze wahrend der NS-Zeit - Stabilisierung der Zwangspensionierungsgrenze in der Bundesrepublik bis in die Gegenwart 3 Zwangspensionierungsgrenze als Altersdiskriminierung Alter und Antidiskriminierungsrecht - Zwangspensionierungsgrenzen und Unionsrecht - Zwangspensionierungsgrenzen und nationales Recht - Versuche der Rechtfertigung 4 Fazit 5 Thesen, § 1 Einleitung
Ausgangspunkt – Gang der Untersuchung – Untersuchungsgegenstand
§ 2 Genese der Zwangspensionierungsgrenze
Einführung der »Kann-Altersgrenze« bis 1918 – Etablierung der Zwangspensionierungsgrenze in der Weimarer Republik – Vereinheitlichung der Zwangspensionierungsgrenze während der NS-Zeit – Stabilisierung der Zwangspensionierungsgrenze in der Bundesrepublik bis in die Gegenwart
§ 3 Zwangspensionierungsgrenze als Altersdiskriminierung
Alter und Antidiskriminierungsrecht – Zwangspensionierungsgrenzen und Unionsrecht – Zwangspensionierungsgrenzen und nationales Recht – Versuche der Rechtfertigung
§ 4 Fazit
§ 5 Thesen
- By (author) Sophie Burgmann
»Die Verfasserin bereitet die Zwangspensionierungsgrenzen historisch auf und führt sie einer rechtlichen Einordnung in der Gegenwart zu. Dabei bezieht sie auch europarechtliche Vorgaben mit ein. Burgmann setzt sich sachlich, vorurteilsfrei, vertiefend und kritisch mit der Altersdiskriminierung auseinander und differenziert dabei zwischen dem Beamten-, Richter- und Hochschulrecht. Das Werk ist uneingeschränkt lesens- und empfehlenswert.« Prof. Dr. Till Immich, in: Zeitschrift für Beamtenrecht, 6/2026
»Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass mit dem Buch von Sophie Burgmann zu Zwangspensionierungsgrenzen eine hervorragende Untersuchung zu einem wichtigen Spezialthema des Beamtenrechts vorliegt. Jeder, der sich mit dem Thema befasst, wird gerne auf diese verdienstvolle und fundierte Grundlagenarbeit zurückgreifen und garantiert tiefgreifende Erkenntnisse aus der Lektüre gewinnen können. Als Wissenschaftler und Praktiker freut man sich sehr, dass im Bereich des Beamtenrechts derart umfassende und kompetente Untersuchungen, die sich auch die Mühe machen, die Historie im Detail und breit gefächert zu betrachten, ihren Weg in den juristischen Buchmarkt finden. Das Werk ist nach allem sehr empfehlenswert.« Dr. Jörg-Michael Günther, in: Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter, 3/2026
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