(Personen-)Gesellschaften im Erbschaftsteuerrecht
Vorgaben des Leistungsfähigkeitsprinzips für die Besteuerung. Zugleich eine kritische Auseinandersetzung mit § 2a ErbStG
By (author) Christoph Wolf
Paperback (Forthcoming)
(September 2026)
ISBN: 9783162007100
6.1 x 9.13 inches
Price: $134.00
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Is the transparent taxation of partnerships under the German Inheritance and Gift Tax Act constitutional? Christoph Wolf analyses Section 2a ErbStG in light of the ability-to-pay principle and develops a concept for the uniform taxation of partnerships and corporations under inheritance tax law.
The long-disputed transparent taxation of partnerships under German inheritance tax law was expressly codified for the first time with the entry into force of the MoPeG through Section 2a of the German Inheritance and Gift Tax Act (ErbStG). Christoph Wolf examines whether this provision is compatible with the German Constitution. The starting point of his analysis is the contradictory treatment of partnerships and corporations under the ErbStG, as well as the significance of the tax-law principle of ability to pay. Against this background, he concludes that Section 2a ErbStG violates the German Basic Law. In his view, the transparent taxation of partnerships – particularly in light of the specific features of inheritance and gift tax law – cannot be reconciled with the ability-to-pay principle. The author then examines the consequences arising from this unconstitutionality. Building on the taxation principles applicable to corporations, he develops a concept aimed at ensuring a uniform treatment of partnerships and corporations under inheritance tax law. To this end, he first analyses the civil-law relationships underlying changes in corporate assets and demonstrates how certain transactions relevant for gift tax purposes may already, under current law, be taxed on a non-transparent basis. On this basis, he considers whether an existing gap in taxation regarding contributions to partnerships could be closed by bringing increases in the value of company interests within the scope of Section 7 (1) No. 1 ErbStG. He rejects this approach, taking into account the purpose of the ability-to-pay principle in inheritance and gift tax law. Finally, he proposes a revision of Section 7 (8) ErbStG that is intended to be as consistent as possible with the overall system and that would also include partnerships.
§ 1 Anlass der Untersuchung
§ 2 Gegenstand und Ziel der Untersuchung
§ 3 Gang der Untersuchung
§ 4 Präzisierung der rechtsdogmatisch widersprüchlichen Ausgangssituation im ErbStG
A. Ausgangspunkt und Vorgehensweise - B. Überblick über die Systematik des ErbStG - C. Der Weg der Personengesellschaften zur zivilrechtlichen Rechtsfähigkeit - D. Der Weg der Personengesellschaften zur Transparenz im ErbStG - E. Rechtsfragen bei Beteiligung einer Gesellschaft an einer unentgeltlichen Vermögensübertragung - F. Zusammenfassung der Ergebnisse
§ 5 Allgemeine Vorgaben des Leistungsfähigkeitsprinzips für die Besteuerung
A. Ausgangspunkt und Vorgehensweise - B. Grundlegendes zum Leistungsfähigkeitsprinzip - C. Grundlegendes zum Verhältnis von Zivil- und Steuerrecht - D. Die Systemgrundentscheidung - E. Die Systemausgestaltungsentscheidung - F. Die Rechtfertigungsprüfung für Ungleichbehandlungen - G. Zusammenfassung der Ergebnisse
§ 6 Überprüfung des § 2a ErbStG am Maßstab des Leistungsfähigkeitsprinzips
A. Ausgangsüberlegungen - B. Der Anknüpfungspunkt der Leistungsfähigkeit im ErbStG - C. Das fehlende Gebot der Rechtsformneutralität der Unternehmensbesteuerung - D. Rechtfertigung der rechtsformdifferenzierenden Ungleichbehandlung im ErbStG - E. Zusammenfassung der Ergebnisse
§ 7 Folgen der Intransparenz von Kapitalgesellschaften für die Besteuerung im ErbStG (de lege lata)
A. Ausgangssituation und Fragestellungen - B. Leistungen in das Gesellschaftsvermögen - C. Leistungen aus dem Gesellschaftsvermögen - D. Zusammenfassung der Ergebnisse
§ 8 Neuausrichtung der Besteuerung von (Personen-)Gesellschaften
A. Ausgangssituation und Fragestellung - B. Szenario 1: Intransparenz de lege lata - C. Szenario 2: Intransparenz de lege ferenda - D. Zusammenfassung der Ergebnisse
§ 9 Schlussbetrachtungen
- By (author) Christoph Wolf
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