Die strafbewehrte Missbilligung der Tötung auf Verlangen im Sinne des § 216 StGB
Zur Zukunft einer Strafvorschrift nach dem Urteil des BVerfG zur Verfassungswidrigkeit des § 217 StGB
By (author) Alina Ehlers
Paperback (Published)
(July 2024)
ISBN: 9783428191369
6.18 x 9.17 inches
Price: $95.00
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Die Problematik der Tötung auf Verlangen und ihrer Strafbarkeit wird seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Sie hat durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit des § 217 StGB a.F., der eine Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung vorsah, verstärkt Aufmerksamkeit und Aktualität erlangt. Gegenstand dieser Arbeit ist die Legitimation des § 216 StGB auf normentheoretischer Grundlage.
Die Frage nach der Legitimation des 216 StGB wird bereits seit vielen Jahren diskutiert. Insbesondere, nachdem das Bundesverfassungsgericht 217 StGB a.F. im Jahr 2020 fur verfassungswidrig erklart hat, stand das strafbewehrte Verbot der Totung auf Verlangen erneut in der Kritik. Dabei kam die Frage auf, ob 216 StGB das Schicksal der Verfassungswidrigkeit teilt. Die Arbeit stellt einen normentheoretischen Legitimationsansatz vor, der im konkreten Einzelfall einen angemessenen Ausgleich zwischen den betroffenen Schutzgutern schafft. In Rede stehen dabei das Leben sowie das Selbstbestimmungsrecht der sterbewilligen Person. Im Rahmen einer solchen Abwagung der im konkreten Einzelfall betroffenen Guter und Interessen gelingt auch in Sonderfallen ein angemessener Ausgleich.
A. Einfuhrung in die Problematik B. Das Verbot der Totung auf Verlangen - Genese und gegenwartiger Stand Historische Entwicklung und gesetzgeberische Motive - Gegenwartige Einschatzung und gesellschaftliche Dimension des Verbots der Totung auf Verlangen C. Die Legitimation des (strafbewehrten) Verbots der Totung auf Verlangen Grundlagen der Legitimationsbedurftigkeit von Rechtseingriffen - Zur Legitimation des 216 StGB auf normentheoretischer Grundlage - Die verschiedenen (untauglichen) Versuche der Legitimation des 216 StGB D. Einwilligung und Einverstandnis Funktionen und Voraussetzungen von Einwilligung und Einverstandnis - Das Rechtsgut Leben: Disponibel oder indisponibel? - Das Kriterium der Freiverantwortlichkeit - Die Bedeutung von Einwilligung und Einverstandnis im Kontext der Totung auf Verlangen E. Uberlegungen zu einer Reform des 216 StGB Die Bedeutung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu 217 StGB a.F. - Reformbestrebungen bezuglich 216 StGB in der Literatur - Eigenes Reformkonzept F. Wesentliche Ergebnisse, A. Einführung in die Problematik
B. Das Verbot der Tötung auf Verlangen – Genese und gegenwärtiger Stand
Historische Entwicklung und gesetzgeberische »Motive« – Gegenwärtige Einschätzung und gesellschaftliche Dimension des Verbots der Tötung auf Verlangen
C. Die Legitimation des (strafbewehrten) Verbots der Tötung auf Verlangen
Grundlagen der Legitimationsbedürftigkeit von Rechtseingriffen – Zur Legitimation des § 216 StGB auf normentheoretischer Grundlage – Die verschiedenen (untauglichen) Versuche der Legitimation des § 216 StGB
D. Einwilligung und Einverständnis
Funktionen und Voraussetzungen von Einwilligung und Einverständnis – Das Rechtsgut Leben: Disponibel oder indisponibel? – Das Kriterium der Freiverantwortlichkeit – Die Bedeutung von Einwilligung und Einverständnis im Kontext der Tötung auf Verlangen
E. Überlegungen zu einer Reform des § 216 StGB
Die Bedeutung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu § 217 StGB a.F. – Reformbestrebungen bezüglich § 216 StGB in der Literatur – Eigenes »Reformkonzept«
F. Wesentliche Ergebnisse
- By (author) Alina Ehlers
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