Rechtswissenschaft in der Demokratie

Ausgewählte Aufsätze

By (author) Oliver Lepsius

Book cover: Rechtswissenschaft in der Demokratie

Extent: 566 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Series: Schriften zum Öffentlichen Recht

Series volume number: 1603

Language: German

Hardback (Forthcoming)

(October 2026)

ISBN: 9783428197545

6.18 x 9.17 inches

Price: $101.00

Der Band versammelt Aufsätze von Oliver Lepsius, deren gemeinsames Bemühen es ist, das Verhältnis von Politik und Recht als eines demokratischen Zusammenhangs zu analysieren und zu erklären: in historischer Perspektive, mit theoretischer Grundlegung sowie mit einem transfer-orientierten normativen Anliegen. Alle Beiträge sind von der Grundannahme getragen, dass die Rechtswissenschaft in einer demokratischen Rechtsordnung spezifische Aufgaben hat und sie dafür geschärfter Methoden bedarf.


Der Band versammelt Aufsätze von Oliver Lepsius, deren gemeinsames Bemühen es ist, das Verhältnis von Politik und Recht als eines demokratischen Zusammenhangs zu analysieren und zu erklären. Dabei werden verschiedene Zugänge verfolgt: eine historische Perspektive, die der Entwicklung des verfassungsrechtlichen Denkens von der Weimarer Republik in die Bundesrepublik nachgeht; eine theoretische Perspektive, die einzelne Problemkonstellationen als spezifisch demokratische Probleme beschreibt; sowie eine transfer-orientierte normative Perspektive, die aus den Gegebenheiten der Demokratie veränderte Erkenntnisinteressen der Rechtswissenschaft ableitet. Alle Beiträge sind von der Grundannahme getragen, dass die Rechtswissenschaft in einer demokratischen Rechtsordnung spezifische Aufgaben hat und sie dafür geschärfter Methoden bedarf.

I. Tradition
Staatstheorie und Demokratiebegriff in der Weimarer Republik — Kelsens Demokratietheorie — Der Hüter der Verfassung – demokratietheoretisch betrachtet — Karl Loewenstein (1891-1973) — Die Wiederentdeckung Weimars durch die bundesdeutsche Staatsrechtslehre — Problemzugänge und Denktraditionen im Öffentlichen Recht — Hans Kelsen und die Pfadabhängigkeit in der deutschen Staatsrechtslehre

II. Theorie
Repräsentation — Die erkenntnistheoretische Notwendigkeit des Parlamentarismus: Repräsentation und Herrschaft des Gesetzes — Braucht das Verfassungsrecht eine Theorie des Staates? Von der Staatstheorie zur Theorie der Herrschaftsformen — Themen einer Rechtswissenschaftstheorie — Rechtswissenschaft in der Demokratie — Relationen auf mittlerer Ebene. Zu Stellung und Auftrag der Rechtsphilosophie im öffentlichen Recht — Normpluralismus als Ausdruck der Funktionsrationalität des Rechts

III. Transfer
Was kann die deutsche Staatsrechtslehre von der amerikanischen Rechtswissenschaft lernen? — Die zwei Phasen der Europäisierung des Verwaltungsrechts — Kontextualisierung als Aufgabe der Rechtswissenschaft — Kritik der Dogmatik — Dogmatiker als Experten. Warum Rechtswissenschaft und Politik wechselseitig so wenig miteinander anfangen können — Über Märkte, Wettbewerb und Gemeinwohl – Plädoyer für einen Paradigmenwechsel — Gesetzesstruktur im Wandel — Verursacht ein neuer Gesetzgebungsstil das abnehmende Demokratievertrauen?

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