Die gestörte Option

Ein rechtsvergleichender Beitrag zur nachträglichen Äquivalenzstörung des Optionsvertrages

By (author) Pelle Klemens

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Extent: 300 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Series: Studien zum vergleichenden Privatrecht / Studies in Comparative Private Law

Series volume number: 31

Language: German

Paperback (Published)

(December 2025)

ISBN: 9783428196166

6.18 x 9.17 inches

Price: $114.00

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Die Arbeit untersucht rechtsvergleichend, ob
Optionsverträge aufgrund nachträglich eingetretener Wertveränderungen angepasst oder
aufgehoben werden können. Sie zeigt, dass ein korrigierender Eingriff sowohl im
deutschen Recht mit Blick auf § 313 BGB als nach österreichischer Rechtslage in Bezug
auf § 934 ABGB und die Geschäftsgrundlagenlehre grundsätzlich nicht in Betracht
kommt. Grund dafür sind die zugrundeliegende Risikoverteilung und die besonderen
Wertungen, die mit der Einräumung einer Option einhergehen.


»The Disrupted Option Right. Acomparative Law Study
on the Subsequent Disruption of Equivalence of Option Rights«: This thesis provides a
comparative legal analysis of whether option rights can be adjusted or terminated due
to changes in value that occur after the option right has been granted. It concludes
that a corrective intervention is generally not feasible under both German law with
regard to sec. 313 German Civil Code (BGB) and Austrian law in terms of sec. 934
Austrian Civil Code (ABGB) and the collapse of the basis of the transaction (Störung
der Geschäftsgrundlage) which follows from the underlying risk allocation and the
inherent legal principles of option rights.

§ 1 Die Rechtsnatur der Option
Begriffsbestimmung – Die Rechtsnatur der Option im deutschen Recht – Die Rechtsnatur
der Option im österreichischen Recht – Rechtsvergleichende Analyse

§ 2 Die gestörte Option im deutschen Recht
Austausch und Äquivalenz – Äquivalenz und Geschäftsgrundlage – Störung der
Geschäftsgrundlage des Optionsvertrages – Gesamtergebnis zur eigenen
Geschäftsgrundlage des Optionsvertrages

§ 3 Die gestörte Option im österreichischen Recht
Die Verkürzungsanfechtung (§ 934 ABGB) – Anfechtung des Options- oder Hauptvertrages
wegen einer Verkürzung über die Hälfte – Die österreichische Geschäftsgrundlagenlehre
– Wegfall der Geschäftsgrundlage von Optionsverträgen – Gesamtergebnis zu
äquivalenzgestörten Optionsverträgen im österreichischen Recht

§ 4 Vergleichende Analyse zu äquivalenzgestörten Optionsverträgen
Rechtsvergleichende Gegenüberstellung der Geschäftsgrundlagenlehren – Korrektur
äquivalenzgestörter Optionsverträge – Die Implikationen der Vorschaltung eines
Optionsvertrages – Gemeinsame Maßstäbe für die Behandlung äquivalenzgestörter
Optionen

§ 5 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse

§ 6 Schlusswort

  • By (author) Pelle Klemens