Der Schutz des Beschäftigten bei Beschuldigungen durch einen Whistleblower

By (author) Leon Frese

Book cover: Der Schutz des Beschäftigten bei Beschuldigungen durch einen Whistleblower

Extent: 122 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Series: Abhandlungen zum deutschen und internationalen Arbeits- und Sozialrecht

Series volume number: 21

Language: German

Paperback (Published)

(June 2024)

ISBN: 9783428191925

6.18 x 9.17 inches

Price: $63.00

Out of stock

Die Arbeit richtet – unter Berucksichtigung des HinSchG – den Blick auf die Rechtsstellung jener Arbeitnehmer, die im Whistleblowing Ziel von (falschen) Anschuldigungen wurden und die infolgedessen Nachteile erfahren haben. Schadensersatzanspruche eines Betroffenen gegen den Hinweisgeber erfordern dabei, dass der Betroffene die Identitat des Hinweisgebers kennt, was die vorherige Geltendmachung eines Auskunftsanspruchs erforderlich macht.


English summary: Employee protection in the event of accusations by a whistleblower: This thesis focuses on the legal position of those employees who have been the target of whistleblowing allegations and who have suffered disadvantages as a result. In particular, if the content of a report is false, the question of protection arises. Claims for damages by an affected party against the whistleblower require the affected party to know the identity of the whistleblower, which makes it necessary to assert a claim for information in advance. German description: Im Whistleblowing richtet sich der Fokus meist auf einen Hinweisgeber, der einen Missstand anprangert. Haufig kommt es dabei auch zur Beeintrachtigung von Dritten – insbesondere anderen Beschaftigten -, die mittel- oder unmittelbar von einer Meldung betroffen sind. Der Fokus der vorliegenden Arbeit richtet sich daher auf die Rechtsstellung jener Arbeitnehmer, denen ein Fehlverhalten vorgeworfen wird, da sich vor allem bei Falschmeldungen die Frage nach deren Schutz stellt. Um gegen einen Hinweisgeber vorgehen zu konnen, muss ein Betroffener wissen, wer eine Mitteilung zu seinen Lasten gemacht hat. Da die Identitat eines Hinweisgebers i.d.R. geschutzt wird und dem Betroffenen unbekannt ist, stellt sich die Frage, wann ein Auskunftsanspruch erfolgsversprechend ist und gegen wen dieser zu richten ist. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach der datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit der Meldestellen, die nach dem HinSchG zwingend etabliert werden mussen.

Einführung

A. Der betroffene Beschäftigte im Spannungsverhältnis von Hinweisgeber- und
Betroffenenschutz
Terminologie – Schutzbedürfnis des betroffenen Beschäftigten – Spannungsverhältnis im
Whistleblowing

B. Voraussetzungen für den Schutz betroffener Beschäftigter
Negative Schutzvoraussetzungen – Anforderungen an die Prüfpflicht – Einordnung einer
Strafanzeige

C. Aufbau, Unabhängigkeit und Rechtsstellung der Meldestellen
Interne Meldestelle – Externe Meldestelle

D. Maßnahmen betroffener Beschäftigter im Einzelnen
Maßnahmen gegen den Hinweisgeber als Repressalien i.S.v. § 36 Abs. 1 HinSchG –
Maßnahmen des betroffenen Beschäftigten im Einzelnen

E. Schlussbetrachtung

Thesen

Literarur- und Stichwortverzeichnis

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