Rechtsrisiko als Betriebsrisiko?

Das Rechtsrisiko und seine Verteilung im Arbeitsverhältnis.

By (author) Marc Alexander Zedler

Book cover: Rechtsrisiko als Betriebsrisiko?

Extent: 332 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht

Series volume number: 301

Language: German

Paperback (Published)

(August 2011)

ISBN: 9783428133314

6.18 x 9.17 inches

Price: $127.00

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Marc Zedler beschäftigt sich mit Ungewissheiten der Rechtsanwendung. Er definiert Rechtsrisiko als fehlende Vorhersagbarkeit der rechtlichen Beurteilung eines vorliegenden Sachverhalts durch ein Gericht. Der Autor erörtert zunächst allgemein die Bestimmbarkeit der Verteilung des Rechtsrisikos und geht anschließend auf die Risikoverteilung im Arbeitsverhältnis ein. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass der Arbeitgeber ein zu seinen Ungunsten disparitätisch verteiltes Rechtsrisiko trägt.


Marc Zedler beschäftigt sich mit Ungewissheiten der Rechtsanwendung. Er definiert Rechtsrisiko als fehlende Vorhersagbarkeit der rechtlichen Beurteilung eines vorliegenden Sachverhalts durch ein Gericht und untersucht Faktoren, die dieses Risiko erhöhen. Hierzu werden Normfindungs-, Normauslegungs- und Normanwendungsrisiken unterschieden. Im Anschluss diskutiert der Autor die Bestimmbarkeit der Verteilung des Rechtsrisikos. Er legt dar, dass unter einer paritätischen Risikoverteilung jeder Handelnde das sich aus seiner Rechtsauffassung ergebende Rechtsrisiko trägt.

Bei der Erörterung der Risikoverteilung im Arbeitsrecht werden insbesondere die Auswirkungen der Anforderungen an einen entschuldigenden Rechtsirrtum und die Rolle verschuldensabhängiger Ansprüche untersucht. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass der Arbeitgeber Rechtsstreitigkeiten nicht unter Beibehaltung einer paritätischen Risikoverteilung lösen kann und somit ein zu seinen Ungunsten disparitätisch verteiltes Rechtsrisiko trägt.

  • By (author) Marc Alexander Zedler

»Das gut lesbare, umfassend recherchierte Buch, das auch österreichische Autoren berücksichtigt, ist kein Ratgeber für Praktikerlnnen, die abwägen müssen, ob sie einen Prozess anstrengen wollen; diesen Anspruch erhebt es auch gar nicht. Es ist vielmehr ein gewinnbringendes Buch aus der Theorie für die Theorie.« Florian G. Burger, in: Das Recht der Arbeit, 3/2012