Grundbesitzklauseln in Doppelbesteuerungsabkommen.

By (author) Jacob Schreiber

Book cover: Grundbesitzklauseln in Doppelbesteuerungsabkommen.

Extent: 379 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Business & Economics, German Studies, Law

Series: Schriften zum Steuerrecht

Series volume number: 186

Language: German

Paperback (Published)

(July 2023)

ISBN: 9783428187867

6.18 x 9.17 inches

Price: $164.00

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Die Verausserungsgewinnbesteuerung bei internationalen Immobilieninvestments unterliegt Gestaltungsmoglichkeiten. Grundbesitzklauseln sollen diese Gestaltungen vermeiden und eine Gleichbehandlung der Verausserungsgewinnbesteuerung unabhangig davon ermoglichen, ob unbewegliches Vermogen selbst oder mittelbar uber Gesellschaften mit Grundbesitz veraussert werden. Diese Arbeit zeigt am Beispiel von Art. 13 Abs. 4 OECD-MA, dass Grundbesitzklauseln zwar rechtspolitisch wunschenswert sind, aber in ihrer aktuell ublichen Ausgestaltung nicht zur Gleichbehandlung fuhren.


English summary: Real-estate-rich Entities in Tax Treaties: The taxation of capital gains resulting from international investments in real property can be subject to tax structuring. Provisions in tax treaties concerning real-estate-rich entities shall counter these arrangements and allow for an equal treatment in terms of capital gains taxation regardless of whether immovable assets or companies with real property are sold. Under examination of Art. 13 (4) OECD-MC, this dissertation shows that although such provisions are desirable from a legal policy point of view, an equal treatment is not achieved by these provisions in their current form. German description: Share Deals bei Immobiliengesellschaften waren in der letzten Zeit insbesondere im Hinblick auf die Grunderwerbsteuer Gegenstand von Diskussionen um Steuergerechtigkeit. Internationale Immobilieninvestments unterliegen aber auch Gestaltungsmoglichkeiten hinsichtlich der Verausserungsgewinnbesteuerung. Diese Gestaltungsmoglichkeiten fuhren zu einer Aushohlung der ursprunglichen Prinzipien des internationalen Steuerrechts bei der Aufteilung von Besteuerungsanspruchen bei Verausserung unbeweglichen Vermogens einerseits und Verausserung von Gesellschaftsanteilen andererseits. Die sog. Grundbesitzklauseln sollen die Moglichkeiten der Umgehung dieser Prinzipien unterbinden und zu einer Gleichbehandlung der Verausserung von unmittelbarem und mittelbarem unbeweglichem Vermogen fuhren. Am Beispiel von Art. 13 Abs. 4 OECD-MA zeigt diese Arbeit, dass Grundbesitzklauseln zwar rechtspolitisch wunschenswert sind, in ihrer aktuellen Ausgestaltung aber nicht zur Gleichbehandlung der Verausserung unmittelbaren und mittelbaren unbeweglichen Vermogens fuhren.

A. Grundlagen

B. Tatbestand der Grundbesitzklausel im Überblick

C. Grundsätzliche Rechtsfolgen der Grundbesitzklausel

D. Verhältnis der Grundbesitzklausel des Art. 13 Abs. 4 MA zu anderen Regelungen

E. Qualifikationskonflikte

F. Bewertung auf Basis des Untersuchungsmaßstabs

G. Völkerrechtliche Rahmenbedingungen der Ausübung grenzüberschreitender Steuerhoheit

H. Verfassungsrechtliche Vorgaben einer Art. 13 Abs. 4 MA entsprechenden deutschen Besteuerung der Veräußerung von Immobiliengesellschaftsanteilen

I. Änderungsvorschläge und wesentliche Ergebnisse

J. Zusammenfassung der Auslegung der Tatbestandsmerkmale

Anhang I: Grundbesitzklauseln in unterschiedlichen Musterabkommen

Anhang II: Vorschläge der Platform for Collaboration on Tax

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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