Grenzüberschreitendes (internationales) Insolvenzrecht der Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik Deutschland.
Systeme und Wechselwirkungen rechtsvergleichend auch zu anderen Rechtsordnungen, insbesondere der Schweiz.
By (author) Edgar J. Habscheid
Paperback (Published)
(July 1998)
ISBN: 9783428093274
6.18 x 9.17 inches
Price: $218.00
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Die während eines zweijährigen Studienaufenthalts an der Universität Berkeley/Kalifornien entstandene Arbeit ist die erste umfassende Darstellung des amerikanischen Insolvenzrechts in deutscher Sprache. Hierzu war es notwendig, das amerikanische Konkursrecht mit seiner internationalen Ausrichtung en bloc darzustellen und sofort für das deutsche Recht nutzbar zu machen. Bisher prägende Anknüpfungen aus dem kontinentalen IPR, die in Deutschland als “Anknüpfungsakrobatie” (Schack) und dort als “Chaos oder Gnade” (Trautmann/Westbrook/Gaillard) kritisiert werden, berücksichtigen internationalverfahrensrechtliche Aspekte nicht oder kaum. Das Schlagwort von der Wirkungserstreckung ausländischer Konkurse vernebelt zudem bis heute manches: Es läßt sich nicht mit der “vis attractiva concursus” im amerikanischen Recht vereinbaren und verdunkelt die Grenzen der “lex fori concursus”. Ohne die Universalität des Konkurses in Zweifel zu ziehen, gelingt es dem Verfasser, verkrustete Begriffswelten aufzubrechen, verschafft er der Praxis einen Einblick in die US-Rechtsordnung und belegt, daß der Schlüssel zu interessengerechten Lösungen, wie sie die Praxis fordert, in einer Betrachtung liegt, die dem Verfahrensrecht die ihm gebührende Stellung einräumt.
- By (author) Edgar J. Habscheid
»Edgar Habscheid hat ein Meisterwerk vorgelegt. Das amerikanische Internationale Konkursrecht bereits hat es in sich, und dieses mit dem deutschen grenzüberschreitenden Insolvenzrecht zu verknüpfen, erfordert Fleiß, Ausdauer, Geduld und Klugheit. Noch nie ist dieses Zusammenspiel oder Gegeneinander konkurrierender Insolvenzsysteme so ausführlich, klar und anschaulich dargestellt worden; denn der Verfasser versteht es, durch Beispiele aus der amerikanischen und deutschen Gerichtspraxis die Bedeutung vieler Fragen eindringlich zu illustrieren. [...] Diese Arbeit von Edgar Habscheid ist nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Studie, sie ist auch Pflichtlektüre für jeden Praktiker, der Probleme von Insolvenzen im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten zu bewältigen hat.« Kurt Siehr, in: Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, 4/2000
»Edgar Habscheid hat die Wissenschaft vom internationalen Insolvenzrecht nicht nur einen Schritt vorangebracht, wir verdanken ihm vielmehr einen Dreisprung nach vorne. [...] Edgar Habscheid ist ein großer Wurf gelungen. Er hat es geschafft, die mitunter unterschiedlichen Sicht- und Wahrnehmungsweisen der (vorwiegend nur kollisionsrechtlich denkenden) Internationalkonkursrechtler und der Internationalverfassungsrechtler zu einem ›Parallaxenausgleich‹ zu bringen. Darin liegt ein besonderer Reiz des Buches. Ihm wird ein großer Erfolg beschieden sein. Dies gilt gleichermaßen für den Durchbruch in der Wissenschaft als auch für die Akzeptanz in der praktischen Rechtsanwendung.« Notar Prof. Dr. Reinhold Geimer, in: Deutsche Zeitschrift für Wirtschaftsrecht, 1/2000
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