Die zivilrechtliche Haftung im bargeldlosen Zahlungsverkehr.

Eine Untersuchung der Umsetzung des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie (2007-64-EG) ins deutsche Recht.

By (author) Benjamin Sorg

Book cover: Die zivilrechtliche Haftung im bargeldlosen Zahlungsverkehr.

Extent: 356 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law, Religious Studies

Series: Untersuchungen uber das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung B: Rechtswissenschaft

Series volume number: 198

Language: German

Paperback (Published)

(March 2015)

ISBN: 9783428141753

6.18 x 9.17 inches

Price: $189.00

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Mit dem Werk werden die Ansprüche der am Zahlungsvorgang Beteiligten auf Erstattung, Durchführung und Schadensersatz untersucht: Anhand des zeitlichen Ablaufs eines Zahlungsvorgangs von der auslösenden Handlung bis zu den Möglichkeiten zur Rückgängigmachung werden die gegenseitigen Ansprüche und Gestaltungsrechte untersucht. Insbesondere werden die Widerrufsmöglichkeiten – auch für SEPA-Lastschriften – sowie die beweisrechtlichen Fragen in Missbrauchsfällen erörtert.


»Civil Liability in Non-Cash Payment Transactions«

This is a comprehensive study of the liability system of the Payment Service Directive according the chronological sequence of a payment transaction. Starting with an analysis of the communication in order to initiate the payment, the discourse deals with several claims on reimbursement and damages as well as with the requirements for payer’s revocation right, in particular regarding direct debits. This includes the discussion about the law of evidence in case of abuse of payment instruments.

A. Einführung

B. Vorfragen

I. Intentionen der ZD-RiL: Rechtspolitische Ausgangssituation – Mit der ZD-RiL beabsichtigte Änderungen – Fazit
II. Anwendbarkeit der Neuregelung: Erfasste Dienstleistungen und Ausnahmen: § 1 Abs. 2 Nr. 1 ZAG: Ein- oder Auszahlungsgeschäft – § 1 Abs. 2 Nr. 2 ZAG: Zahlungsgeschäfte – § 1 Abs. 2 Nr. 4 ZAG: Zahlungsauthentifizierungsgeschäft – § 1 Abs. 2 Nr. 5 ZAG: Das digitalisierte Zahlungsgeschäft – § 1 Abs. 2 Nr. 6: Finanztransfergeschäft – Verhältnis der einzelnen Varianten des § 1 Abs. 2 ZAG zueinander – § 675c Abs. 2 BGB: Elektronisches Geld – Weitere Bereichsausnahmen des § 1 Abs. 10 ZAG
III: Struktur der Neuregelung: Grundgerüst der Neuregelung im BGB – Konsequenz der neuen Struktur: Verschiedene Phasen eines Zahlungsvorgangs – Beteiligte an einem Zahlungsvorgang – Trennung der Rechtsverhältnisse

C. Untersuchung der einzelnen Phasen

I. Mitteilungsphase
II. Autorisierungsphase
III. Ausführungsphase
IV. Rückabwicklungsphase: § 675x BGB
V. Allgemeine Haftungseinschränkungen

D. Schluss

I. Zusammenfassung der wichtigsten Thesen: Ziel der Neuregelung – Grundstruktur der Neuregelung – »Erteilen eines Zahlungsauftrags« und »Auslösen eines Zahlungsvorgangs« – Beweiserleichterung für Zugang – Ausschlusswirkung der Widerrufsregelung – Unterrichtspflicht bei Ablehnung – Anscheinsbeweis für die Autorisierung – Schadensersatz bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen – Einzugsermächtigungsverfahren – Kundenkennung nach § 675r BGB – Erstattung bei verspäteter Ausführung – § 675x
II. Bewertung der Neuregelung

Literatur- und Sachverzeichnis

Der Autor studierte Rechtswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen und absolvierte im Jahr 2007 das Erste Juristische Staatsexamen. Im Anschluss folgten der juristische Vorbereitungsdienst am Landgericht Tübingen und das Zweite Juristische Staatsexamen im Frühjahr 2009. Begleitend zu den Forschungsarbeiten für dieses Werk war der Autor als Dozent von Vorbereitungskursen im Hinblick auf beide juristische Examina tätig, ehe er im Jahr 2012 die Tätigkeit als Rechtsanwalt aufnahm. 2014 verlieh die Juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München dem Autor die Doktorwürde.

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