Extraterritoriale Strafrechtsanwendung im Internet.

By (author) Nadine Dombrowski

Book cover: Extraterritoriale Strafrechtsanwendung im Internet.

Paperback (Published)

(November 2014)

ISBN: 9783428145416

5.83 x 8.82 inches

Price: $45.00

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Die Begehung von Straftaten im Internet ist eine
der prägenden Kriminalitätsformen des 21. Jahrhunderts. Bedingt durch das
Verschwimmen der Staatsgrenzen im Cyberspace sind die Strafverfolgungsbehörden
gezwungen, neue Wege zu beschreiten. Sie müssen das »Netz der Netze« zum Spielfeld
ihrer Ermittlungen machen. Zugleich können sie die neuen technischen Möglichkeiten
auch zur Verfolgung klassischer Straftaten nutzen, bei denen der Täter das Internet
gar nicht oder nur zur begleitenden Kommunikation nutzt. Im Rahmen ihrer Ermittlungen
stoßen die Strafverfolger noch immer auf eine Vielzahl nicht abschließend geklärter
Rechtsprobleme. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Beantwortung der Frage, wo das
nationale Recht im globalen Cyberspace an seine territorialen Grenzen stößt, also
nach der Reichweite der extraterritorialen Rechtsanwendung im Strafrecht und
Strafprozessrecht.


Die Begehung von Straftaten im Internet ist eine
der prägenden Kriminalitätsformen des 21. Jahrhunderts. Bedingt durch das
Verschwimmen der Staatsgrenzen im Cyberspace sind die Strafverfolgungsbehörden
gezwungen, neue Wege zu beschreiten. Sie müssen das »Netz der Netze« zum Spielfeld
ihrer Ermittlungen machen. Zugleich können sie die neuen technischen Möglichkeiten
auch zur Verfolgung klassischer Straftaten nutzen, bei denen der Täter das Internet
gar nicht oder nur zur begleitenden Kommunikation nutzt.

Im Rahmen ihrer Ermittlungen stoßen die Strafverfolger noch immer auf eine Vielzahl
nicht abschließend geklärter Rechtsprobleme. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur
Beantwortung der Frage, wo das nationale Recht im globalen Cyberspace an seine
territorialen Grenzen stößt, also nach der Reichweite der extraterritorialen
Rechtsanwendung im Strafrecht und Strafprozessrecht.

Ausgehend von der Darstellung der Grundlagen des Völkerrechts für extraterritoriale
Hoheitsausübungen analysiert die Autorin die spezifischen völkerrechtlichen Schranken
bei der Bestimmung des Tatorts einer mittels Internet begangenen Straftat. Sie zeigt
den dem nationalen Recht durch das Völkerrecht gesetzten Rahmen auf und erforscht die
Reichweite des Herkunftslandprinzips für das Strafrecht. Abschließend ermittelt sie
den territorialen Umfang der Ausübungskompetenz nationaler Ermittlungsbehörden bei
der grenzüberschreitenden Strafverfolgung innerhalb von Computernetzwerken.

Einleitung

1. Extraterritoriale Rechtsanwendung im Lichte des Völkerrechts

Fundamente des Völkerrechts – Das Gebot der Achtung der Gebietshoheit im Internet –
Extraterritoriale Hoheitsakte – Völkerrechtliche Befugnis zur extraterritorialen
Hoheitsausübung

2. Anwendbarkeit des deutschen Strafrechts auf Auslandssachverhalte

Internationale Strafanwendungsregelungen nach nationalem Recht – Anwendung der
Prinzipien des internationalen Strafrechts auf Internetsachverhalte – Inlandstaten
von im EU-Ausland niedergelassenen Diensteanbietern – Resümee

3. Territoriale Reichweite der Ermittlungsbefugnisse deutscher Strafverfolger
Allgemeine Grenzen der Ausübungskompetenz – Zulässigkeit extraterritorialer
Ermittlungshandlungen – Internationale Rechtshilfe – Verwertungsverbot für
völkerrechtswidrig erlangte Beweise – Resümee

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

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