Strafbarkeit der Anschlagsvorbereitung durch terroristische Einzeltäter und deren Unterstützer.

Eine rechtsvergleichende Untersuchung anhand der deutschen und amerikanischen Rechtsordnung.

By (author) Lennart M. Hügel

Book cover: Strafbarkeit der Anschlagsvorbereitung durch terroristische Einzeltäter und deren Unterstützer.

Paperback (Published)

(July 2015)

ISBN: 9783428147267

5.87 x 8.86 inches

Price: $51.00

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Untersucht, verglichen und bewertet wird, inwiefern das Vorfeld einer terroristischen Anschlagsvorbereitung unter Strafe gestellt wird und welche Regelungstechniken verwendet werden. Die fallgruppenbasierte Untersuchung illustriert, dass die Reichweite der Kriminalisierung in beiden Rechtsordnungen deutliche Unterschiede aufweist. Verschiedene Konzepte von Strafanknüpfungspunkten, Strafzumessung und verfassungsrechtlicher Rechtfertigung von Vorfeldstrafbarkeit werden herausgearbeitet und bewertet. Auf Deutschland bezogen wird hierdurch zugleich ein Beitrag zur Auslegung der §§ 89a ff. StGB geleistet.


Terroristische Gefahren gehen zunehmend nicht nur von Terrorgruppen oder -netzwerken aus, sondern auch von Einzeltatern (sog. lone wolves). Informationen in den weltweiten Datennetzwerken, die zeigen, wie aus legal erhaltlichen Produkten Anschlagsmittel hergestellt werden konnen, sind einfach zu beschaffen. Auch befahigen die verhaltnismaaig niedrigen Kosten eines Anschlags Einzelpersonen, Anschlage selbst zu planen, vorzubereiten und durchzufuhren. Diese Radikalisierung Einzelner wird vielfach durch Unterstutzer gefordert, die Vermogenswerte, Know-How oder (Grundstoffe fur) Anschlagsmittel zur Verfugung stellen. Die vorliegende Arbeit analysiert im Rahmen einer funktionalen Rechtsvergleichung, inwieweit und auf welche Weise die Strafrechtsordnungen Deutschlands und der USA terroristische Anschlagsvorbereitungen von Einzeltatern sowie deren Unterstutzung ponalisieren. Untersucht, verglichen und bewertet wird, inwiefern das Vorfeld einer terroristischen Anschlagsvorbereitung unter Strafe gestellt wird und welche Regelungstechniken verwendet werden. Die fallgruppenbasierte Untersuchung illustriert, dass die Reichweite der Kriminalisierung in beiden Rechtsordnungen deutliche Unterschiede aufweist. Verschiedene Konzepte von Strafanknupfungspunkten, Strafzumessung und verfassungsrechtlicher Rechtfertigung von Vorfeldstrafbarkeit werden herausgearbeitet und bewertet. Auf Deutschland bezogen wird hierdurch zugleich ein Beitrag zur Auslegung der 89a ff. StGB geleistet.

Teil 1. Gegenstand, Forschungsziel und Forschungsmethode der Untersuchung

Teil 2. Landesbericht Deutschland

Anschlagsvorbereitung durch terroristische Einzeltäter – Unterstützung der Anschlagsvorbereitung terroristischer Einzeltäter

Teil 3. Landesbericht USA

Anschlagsvorbereitung durch terroristische Einzeltäter – Unterstützung der Anschlagsvorbereitung terroristischer Einzeltäter

Teil 4. Rechtsvergleichung

Reichweite des kriminalisierten Verhaltens in den einzelnen Rechtsordnungen – Bewertung der Kriminalisierungsreichweite und systematisch-konstruktive Analyse der Rechtsordnungen – Fazit

Literaturverzeichnis

Lennart M. Hügel, von 2004 bis 2010 Studium der Rechtswissenschaft, Schwerpunktbereich »Recht der Informationsgesellschaft«, an der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg i. Br., sowie Erste Juristische Staatsprüfung. 2006–2010 studentische Hilfskraft und 2010 bis 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Internationales und Ausländisches Strafrecht bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ulrich Sieber. 2011 Aufnahme in die International Max Planck Research School for Comparative Criminal Law (IMPRS-CC). 2007 bis 2010 Stipendiat der Universitätsförderung und 2010 bis 2013 der Promotionsförderung der Hanns-Seidel-Stiftung. 2013 bis 2015 Rechtsreferendar am OLG München. Seit 2015 Staatsanwalt beim Freistaat Bayern.

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