Die Rechtsposition des Anlegers im indirekten Verwahrungssystem

Von der verbrieften Forderung zum unverbrieften elektronischen Wertpapier

By (author) Fin Keith Habermann

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Extent: 300 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Series: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

Series volume number: 268

Language: German

Paperback (Published)

(April 2025)

ISBN: 9783428194575

6.18 x 9.17 inches

Price: $127.00

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Im Juni 2021 trat das Gesetz zur Einfuhrung elektronischer Wertpapiere (eWpG) in Kraft, das die Moglichkeit schafft, Wertpapiere ohne physische Urkunden in Umlauf zu bringen. Der Gesetzgeber hat darin eine Fiktion geschaffen, nach der elektronische Wertpapiere als Sachen i.S.d. BGB gelten, was die Rechtsunsicherheit verstarkt, insbesondere in Bezug auf die Besitzposition der Anleger im indirekten Verwahrungssystem. Die Arbeit untersucht diese Frage und fordert eine Reform des deutschen Wertpapier- und Depotrechts.


English summary: The Legal Position of the Investor in the Indirect Holding System. From the Securitised Claim to the Uncertificated Electronic Security: In June 2021, the Act on the Introduction of Electronic Securities (eWpG) came into force, which creates the possibility of putting securities into circulation without physical certificates. The legislator has created a fiction according to which electronic securities are deemed to be objects within the meaning of the German Civil Code (BGB), which increases legal uncertainty, especially with regard to the possession position of investors in the indirect holding system. The thesis examines this issue and calls for a reform of German securities and custody law. German description: Im Juni 2021 wurde das Gesetz zur Einfuhrung elektronischer Wertpapiere (eWpG) erlassen, das erstmals die Moglichkeit bietet, Wertpapiere ohne physische Urkunde in Umlauf zu bringen. Diese Entmaterialisierung des Wertpapiers basiert auf der Digitalisierung im Wirtschaftsverkehr und bietet Vorteile wie schnellere und kostengunstigere Transaktionen im Vergleich zu traditionellen Wertpapieren. Der Gesetzgeber hat in 2 Abs. 3 eWpG eine Fiktion geschaffen, nach der elektronische Wertpapiere als Sachen i.S.d. BGB gelten. Diese Entwicklung verscharft die schon vorher bestehende Rechtsunsicherheit, insbesondere im Hinblick auf die Besitzposition der Anleger im indirekten Verwahrungssystem. Die Arbeit untersucht, ob die Anleger noch eine dogmatisch nachvollziehbare besitzrechtliche Stellung haben, und stellt die Notwendigkeit einer Reform des deutschen Wertpapier- und Depotrechts heraus, um den modernen Entwicklungen hin zum korperlosen Wertpapier und Technologien wie Blockchain gerecht zu werden.

1. Einleitung
Einführung in die Thematik – Untersuchungsgegenstand und Eingrenzung des Themas –
Gang der Untersuchung

2. Die Infrastruktur des indirekten Verwahrungssystems
Das Depotgeschäft – Der Wertpapier-/Effektenbegriff – Die Funktionen des Wertpapiers
– Der Funktionsverlust des Wertpapiers – Die Verwahrungspyramide

3. Die Rechtsposition der Anleger im indirekten Verwahrungssystem
Eigentumsverhältnisse – Besitzverhältnisse

4. Schlussbetrachtung und Zusammenfassung der Ergebnisse

  • By (author) Fin Keith Habermann