Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl für die ordentliche Gerichtsbarkeit in Europa im Rechtsvergleich.
Edited by Maciej Małolepszy
Paperback (Published)
(December 2019)
ISBN: 9783428158881
6.18 x 9.17 inches
Price: $89.00
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Der Tagungsband gibt Referate wieder, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung am 16.3.2018 in Frankfurt (Oder) gehalten wurden. Er umfasst eine interessante Studie, die nicht nur einen Überblick darüber verschafft, welche Kriterien und Verfahren der Richterwahl in Polen, Deutschland (insb. in Brandenburg), Österreich, der Schweiz, England und Wales sowie Frankreich existieren, sondern auch rechtsvergleichende Schlüsse über die Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Modelle präsentiert.
Der Tagungsband gibt die Referate wieder, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung am 16.3.2018 in Frankfurt (Oder) gehalten wurden. Die Tagung hatte zum Ziel, fundierte Kenntnisse daruber zu vermitteln, welche Kriterien und Verfahren der Richterwahl in ausgewahlten europaischen Staaten gelten. Anlass der Tagung war die umstrittene Justizreform, die das bisherige Modell der Richterwahl in Polen verandert hat. Dies hatte zur Folge, dass die Judikative den entscheidenden Einfluss auf die Richterwahl zugunsten der politischen Herrschaftsmacht verlor. Der Band umfasst eine interessante Studie, die nicht nur einen Uberblick daruber gibt, welche Modelle der Richterwahl in Polen, Deutschland (insb. im Bundesland Brandenburg), Osterreich, der Schweiz, England und Wales sowie Frankreich existieren, sondern auch rechtvergleichende Schlusse uber die Ahnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Modelle prasentiert. Dies soll Anreize zur Diskussion uber ein optimales Richterwahlmodell schaffen.
I. Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl im Lichte der deutschen und der polnischen Verfassung
Heinrich Amadeus Wolff
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl im Lichte des Grundgesetzes in Deutschland
Lech Jamróz
Das Verfahren der Richterernennung im Rahmen der ordentlichen Gerichtsbarkeit im Lichte der polnischen Verfassung
II. Das System der Richterwahl in den deutschsprachigen Staaten
Gudrun Hochmayr und Dawid Ligocki
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl in Österreich
Klaus-Christoph Clavée
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl in Deutschland am Beispiel des Landes Brandenburg
Maciej Aleksandrowicz
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl in der Schweiz
III. Das System der Richterwahl in sonstigen europäischen Staaten
Maciej Małolepszy und Michał Głuchowski
Die Ernennung von Richtern in England und Wales
Paulina Pawluczuk-Bućko
Die Kriterien und das Verfahren der Richterernennung in Frankreich
IV. Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl im Rechtsvergleich
Maciej Małolepszy und Bartosz Jakimiec
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl für die ordentliche Gerichtsbarkeit im Rechtsvergleich
Autorenverzeichnis
- Edited by Maciej Małolepszy
»Die Ausgestaltung des Wahlverfahrens für Richterinnen und Richter ist von zentraler Bedeutung für die Sicherstellung sowohl der richterlichen Unabhängigkeit als auch einer auf hohem Niveau funktionsfähigen Justiz.[...] Aus schweizerischer Warte öffnet das vorliegende Werk den Blick auf Aspekte, die - auch bei der Diskussion der eingangs erwähnten «Justiz-Initiative» - bislang nicht im Zentrum stehen, sich aber für weitere wissenschaftliche Untersuchungen durchaus aufdrängen würden: [...] Das vorliegende Werk vermag der schweizerischen Debatte rund um die Richterwahlen daher zweifellos neue Impulse zu vermitteln.« Prof. Dr. Daniela Thurnherr, in: Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht, 2/2021
»Wegen der ausführlichen Darstellung der Verfahren kann sich der Leser mit der Lektüre dieses Werkes selbst die Frage beantworten, ob die vom EuGH aufgestellten Kriterien im jeweiligen Land beachtet werden. Die Diskussion zur geplanten Reform der Disziplinverfahren im Polen, in welcher die Änderungen mit Regelungen aus anderen europäischen Ländern begründet werden, zeigt, dass solche rechtsvergleichenden Publikationen vonnöten sind. Wegen der aktuellen Bedeutung der Debatte ist das Buch nicht nur Juristen, sondern auch Journalisten, die über die Reformen berichten, wärmstens ans Herz zu legen.« Patrick Bladosz, in: Neue Justiz, 3/2020
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