Unternehmerische Gestaltungsfreiheit versus aufsichtsrechtliche Regulierung.

Der Vorstand in Banken- und Versicherungsunternehmen im Spannungsfeld zwischen unternehmerischer Gestaltungsfreiheit und aufsichtsrechtlicher Regulierung.

By (author) Stefan Bührle

Book cover: Unternehmerische Gestaltungsfreiheit versus aufsichtsrechtliche Regulierung.

Extent: 265 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Business & Economics, German Studies, Law

Series: Schriften zum Wirtschaftsrecht

Series volume number: 289

Language: German

Paperback (Published)

(September 2016)

ISBN: 9783428150533

6.18 x 9.17 inches

Price: $139.00

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Mit der stattfindenden Re-Regulierungswelle im Finanzdienstleistungssektor geht eine massive Ausdehnung von Geschäftsleiterpflichten durch prinzipienbasierte aufsichtsrechtliche Normen einher. Darüber hinaus sind die hoheitlichen Eingriffe und Einwirkungsmöglichkeiten (insbesondere durch Finanzaufsichtsbehörden) auf originär unternehmerische Entscheidungen enorm gestiegen. Das allein dem öffentlichen Interesse verpflichtete Aufsichtsrecht führt dabei vermehrt zu Spannungen mit dem Verbandsinteresse.


The current wave of »re-regulation« of the financial services sector has led to both the broad expansion of specific duties of company directors and to an increase in the influence of the competent supervisory authorities on entrepreneurial activities. Using public companies (Aktiengesellschaften) as an example, the present thesis discusses how the latest regulatory requirements conflict with entrepreneurial freedom under general company law.

Einführung

Kapitel 1: Bestandsaufnahme ausgewählter aufsichtsrechtlicher (Neu-)Regelungen

Zunahme aufsichtsrechtlicher Geschäftsleiterpflichten – Gesteigertes aufsichtsbehördliches Einflussnahmepotential auf die unternehmerische Tätigkeit – Weitere Einschränkungen der unternehmerischen Handlungsautonomie im Bankensektor durch die »Trennbankenregulierung« – Bewertung und Folgen des Regulierungs- und Beaufsichtigungstrends

Kapitel 2: Geschäftsleiterermessen und Pflichtenbindung im regulierten Banken- und Versicherungssektor: Eine Gratwanderung zwischen Handlungsautonomie und Haftungsgefahren

Die Problematik des prinzipienbasierten Regulierungsansatzes – Handlungsautonomie versus Pflichtenbindung – Haftungsrechtliche Rechtsfolgen – Zusammenfassung

Kapitel 3: Prozedurale Anforderungen an Organentscheidungsprozesse im regulierten Banken- und Versicherungssektor

Zu untersuchende Organentscheidungsprozesse – Verhaltensleitlinien in Bezug auf die Auslegung und Anwendung prinzipienbasierter Normen – Verhaltensanforderungen bei aufsichtsbehördlicher Einflussnahme – Schlussfolgernde Thesen in haftungsrechtlicher Hinsicht

Schlussbetrachtung

Dokumente und Materialien

Literatur- und Stichwortverzeichnis

  • By (author) Stefan Bührle