Das Genussrecht als mezzanines Finanzierungsinstrument und seine Rolle in der Insolvenz des Emittenten.

Eine insolvenzrechtliche Untersuchung eigenkapitalähnlicher Genussrechte unter Berücksichtigung der AGB-rechtlichen Wirksamkeit von Nachrangvereinbarungen und deren Auswirkung auf die Gläubigerrechte im Regel- und Planinsolvenzverfahren.

By (author) Martin Rikovsky

Book cover: Das Genussrecht als mezzanines Finanzierungsinstrument und seine Rolle in der Insolvenz des Emittenten.

Extent: 415 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Business & Economics, German Studies, Law

Series: Schriften zum Wirtschaftsrecht

Series volume number: 304

Language: German

Paperback (Published)

(January 2019)

ISBN: 9783428155026

6.18 x 9.17 inches

Price: $177.00

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Das Werk beleuchtet neue sowie bislang ungeklärte insolvenzrechtliche Fragestellungen in den verschiedenen Phasen des Insolvenzverfahrens, die vor allem mit der freiwilligen Subordination eigenkapitalähnlicher Genussrechtsverbindlichkeiten einhergehen. Dabei geht der Autor der Frage nach, ob Genussrechtsinhaber im Insolvenzverfahren eine faktische Gesellschafterstellung einnehmen, obwohl ihnen keine gesellschafterähnlichen Rechte zustehen. Zudem wird die AGB-rechtliche Wirksamkeit von Nachrangvereinbarungen und der sogenannten vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre beleuchtet.


Mezzanine Finanzierungsinstrumente ermoglichen es durch Aufnahme von Fremdmitteln bilanzielles und aufsichtsrechtliches Eigenkapital zu schopfen. Unter den mezzaninen Instrumenten sticht das Genussrecht hervor, das wegen seiner groaen inhaltlichen Gestaltungsfreiheit fur Unternehmen mit Eigenkapitalbedarf besonders attraktiv ist. Mit den Insolvenzen der Prokon Regenerative Energien GmbH und der Infinus AG (beide 2014), die als Finanzskandale mit Milliardenschaden wahrgenommen wurden, ruckten Genussrechte in das Bewusstsein der Offentlichkeit. Der Autor untersucht neue sowie bis dahin ungeklarte Rechtsfragen in den verschiedenen Phasen des Insolvenzverfahrens, die vor allem mit der freiwilligen Subordination der Genussverbindlichkeiten einhergehen. Dabei geht er der Frage nach, ob Genussrechtsinhaber im Insolvenzverfahren eine faktische Gesellschafterstellung einnehmen, obwohl ihnen keine gesellschafterahnlichen Rechte eingeraumt wurden. Zudem wird die AGB-rechtliche Wirksamkeit von Nachrangvereinbarungen und der sogenannten vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre ausfuhrlich beleuchte

Einleitung

Wirtschaftlicher Hintergrund – Problemaufriss – Gang der Untersuchung

1. Das Genussrecht und seine Stellung im deutschen Rechtssystem

Begriffsbestimmungen und Rechtsnatur des Genussrechts – Dogmatische Einordnung des Genussrechtsverhältnisses und Abgrenzung zu anderen Rechtsformen

2. Das eigenkapitalähnliche Genussrecht als mezzanines Finanzierungsinstrument

Begriffsbestimmung: Hybridkapital und Mezzaninekapital – Das Genussrecht als mezzanines Finanzierungsinstrument

3. Das eigenkapitalähnliche Genussrecht im Insolvenzeröffnungsverfahren

4. Das eigenkapitalähnliche Genussrecht im eröffneten Verfahren

5. Die AGB-rechtliche Wirksamkeit von Nachrangvereinbarungen und vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperren

Anwendbarkeit des ABG-Rechts – AGB-rechtliche Wirksamkeit von Nachrangvereinbarungen – AGB-rechtliche Wirksamkeit von insolvenzvermeidenden Durchsetzungssperren

6. Zusammenfassung und Thesen

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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