Progressive Verwaltungsrechtswissenschaft auf konservativer Grundlage.
Zur Verwaltungsrechtslehre Ernst Forsthoffs.
By (author) Christian Schütte
Paperback (Published)
(July 2006)
ISBN: 9783428119134
6.18 x 9.17 inches
Price: $116.00
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Was in der Literatur zu Ernst Forsthoff, einem der pragenden Lehrer des Staats- und Verwaltungsrechts der Nachkriegszeit, bisher fehlt, ist eine Gesamtwurdigung des verwaltungsrechtlichen Werks aus kritischer Distanz. Diese Lucke versucht Christian Schutte zu schliessen. Im ersten Teil arbeitet der Autor das Staats- und Verfassungsverstandnis Forsthoffs heraus, das die Grundlage der verwaltungsrechtlichen Uberlegungen darstellt. Der zweite Teil ist der Verwaltung und ihrem Recht aus der Sicht von Forsthoff gewidmet. In vier Schritten werden, ausgehend von Forsthoffs Darstellung der Aufgaben der Verwaltung, Forsthoffs Verwaltungsrechtsmethode und sodann ihre rechtliche Ausformung erortert. Dann wendet sich Schutte wieder den Aufgaben der Verwaltung im Spatwerk zu. Die Uberlegungen des Verfassers munden in zwei zentrale Thesen: Wahrend Forsthoffs Staats- und Verfassungsverstandnis von einer konservativen Grundhaltung und einem formalistischen Rechtsstaatsbegriff gepragt ist, argumentiert er im Verwaltungsrecht wirklichkeitsnah und innovativ. Aufgrund dieses Gegensatzes unterliegt das gesamte Werk einer Reihe von letztlich nicht aufgelosten Spannungslagen.
- By (author) Christian Schütte
Review - German Fur Schutte folgt die Verwaltungsrechtslehre Forsthoffs nicht schlicht aus dessen Staats- und Verfassungsbegriff. Im Gegensatz zu dieser landlaufigen Interpretation setzt Schutte die 'progressive' Verwaltungsrechtslehre Forsthoffs in ein Spannungsverhaltnis zu dessen 'konservativem' Staats- und Verfassungsverstandnis. Dieser Perspektivwechsel erschliesst bisher unbekannte und vernachlassigte Dimensionen im Werk Forsthoffs, die die vorliegende Dissertation zu einer ausserst anregenden Lekture machen. [...] Schutte [verbindet] in seiner ausserst lesenswerten Studie uber Forsthoff dessen wissenschaftsgeschichtliche Einordnung souveran mit der aktuellen verwaltungswissenschaftlichen Diskussion. Jens Kersten, in: Der Staat, 1/2008
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»Für Schütte folgt die Verwaltungsrechtslehre Forsthoffs nicht schlicht aus dessen Staats- und Verfassungsbegriff. Im Gegensatz zu dieser landläufigen Interpretation setzt Schütte die 'progressive' Verwaltungsrechtslehre Forsthoffs in ein Spannungsverhältnis zu dessen 'konservativem' Staats- und Verfassungsverständnis. Dieser Perspektivwechsel erschließt bisher unbekannte und vernachlässigte Dimensionen im Werk Forsthoffs, die die vorliegende Dissertation zu einer äußerst anregenden Lektüre machen. […] Schütte [verbindet] in seiner äußerst lesenswerten Studie über Forsthoff dessen wissenschaftsgeschichtliche Einordnung souverän mit der aktuellen verwaltungswissenschaftlichen Diskussion.«
Jens Kersten, in: Der Staat, 1/2008
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