Geldanspruche bei Personlichkeitverletzungen durch Medien
by Normann Witzleb
Paperback (Published)
(March 2002)
ISBN: 9783161477669
Price: $130.00
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English summary: In this comparative study, Normann Witzleb examines the systems of monetary remedies for invasions of personal privacy under German and English law. In which circumstances can a plaintiff claim monetary and/or non-monetary remedies for the wrong suffered? What is the relationship between compensatory and restitutionary remedies? Is there a legitimate role for punitive remedies? The author argues in favor of a more open recognition of the economic components of personality interests. He makes practical suggestions as to how the law of remedies could be developed in order to achieve more comprehensive protection in this area. German description: Eingriffe der Medien in den privaten Lebensbereich stehen seit einiger Zeit wieder im Blickpunkt der juristischen Fachwelt, der politischen Institutionen sowie der breiten Offentlichkeit. Die zunehmende Zahl von Personlichkeitsverletzungen aus kommerziellen Motiven hat dazu gefuhrt, dass die Rechtsprechung fur diese Falle nunmehr deutlich hohere Geldentschadigungen zuspricht, um so dem Anreiz zu Personlichkeitsverletzungen entgegenzuwirken.Normann Witzleb setzt sich in seiner rechtsvergleichenden Arbeit kritisch mit dieser an der Pravention orientierten Rechtsprechung auseinander und untersucht, ob es nicht wirksamere Wege gibt, monetare Rechtsbehelfe zum Personlichkeitsschutz einzusetzen. Er zeigt, nach welchen Kriterien und in welchem Umfang das deutsche und englische Recht bei personlichkeitsverletzenden Medienveroffentlichungen Geldersatz zuerkennen, wie schadens- und bereicherungsrechtliche Anspruche begrundet werden und in welchem Verhaltnis sie zueinander sowie zu nicht-monetaren Rechtsbehelfen stehen.Normann Witzleb kommt zu dem Schluss, dass Anspruche auf Herausgabe des durch den Eingriff erzielten Erloses fur die Zwecke der Pravention und der Gewinnabschopfung vielfach besser geeignet sind als die bisher von beiden Rechtsordnungen favorisierte Losung uber die Geldentschadigung. Der verstarkte Einsatz erlosorientierter Rechtsbehelfe wurde sich nicht nur schlussiger in die zivilrechtliche Dogmatik einfugen, sondern auch erlauben, die materiellen und immateriellen Folgen von Personlichkeitsverletzungen differenzierter zu erfassen, und damit schwierige Bemessungsfragen vereinfachen.
English summary: In this comparative study, Normann Witzleb examines the systems of monetary remedies for invasions of personal privacy under German and English law. In which circumstances can a plaintiff claim monetary and/or non-monetary remedies for the wrong suffered? What is the relationship between compensatory and restitutionary remedies? Is there a legitimate role for punitive remedies? The author argues in favor of a more open recognition of the economic components of personality interests. He makes practical suggestions as to how the law of remedies could be developed in order to achieve more comprehensive protection in this area. German description: Eingriffe der Medien in den privaten Lebensbereich stehen seit einiger Zeit wieder im Blickpunkt der juristischen Fachwelt, der politischen Institutionen sowie der breiten Offentlichkeit. Die zunehmende Zahl von Personlichkeitsverletzungen aus kommerziellen Motiven hat dazu gefuhrt, dass die Rechtsprechung fur diese Falle nunmehr deutlich hohere Geldentschadigungen zuspricht, um so dem Anreiz zu Personlichkeitsverletzungen entgegenzuwirken.Normann Witzleb setzt sich in seiner rechtsvergleichenden Arbeit kritisch mit dieser an der Pravention orientierten Rechtsprechung auseinander und untersucht, ob es nicht wirksamere Wege gibt, monetare Rechtsbehelfe zum Personlichkeitsschutz einzusetzen. Er zeigt, nach welchen Kriterien und in welchem Umfang das deutsche und englische Recht bei personlichkeitsverletzenden Medienveroffentlichungen Geldersatz zuerkennen, wie schadens- und bereicherungsrechtliche Anspruche begrundet werden und in welchem Verhaltnis sie zueinander sowie zu nicht-monetaren Rechtsbehelfen stehen.Normann Witzleb kommt zu dem Schluss, dass Anspruche auf Herausgabe des durch den Eingriff erzielten Erloses fur die Zwecke der Pravention und der Gewinnabschopfung vielfach besser geeignet sind als die bisher von beiden Rechtsordnungen favorisierte Losung uber die Geldentschadigung. Der verstarkte Einsatz erlosorientierter Rechtsbehelfe wurde sich nicht nur schlussiger in die zivilrechtliche Dogmatik einfugen, sondern auch erlauben, die materiellen und immateriellen Folgen von Personlichkeitsverletzungen differenzierter zu erfassen, und damit schwierige Bemessungsfragen vereinfachen.
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