Besitz als relatives Eigentum?

Geschichte und Dogmatik des Besitzschutzes als Relativschutz im common law und im civil law

by Felix Andreas Kiefner

Book cover: Besitz als relatives Eigentum?

Extent: 402 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Classical Studies, German Studies, Law

Series: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

Series volume number: 531

Language: German

Paperback (Published)

(October 2024)

ISBN: 9783161638725

9.09 x 6.06 inches

Price: $118.00

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Felix Kiefner examines the doctrine of relativity of title in both traditions including its historical development, its shape in modern English and German law, the value judgements underlying the doctrine in different cases of possessors, and the extent of its explanatory power.


Die Tradition des civil law betont unter Verweis auf den possessorischen Besitzschutz regelmassig, dass Eigentum und Besitz grundverschieden seien. Nach common law hingegenerwirbt jeder Besitzer zum Zeitpunkt der Besitzerlangung zugleich ein relatives Eigentum, welches gegen alle “schlechter berechtigten” Dritten wirkt und entsprechenden Rechtsschutz vermittelt. Finder, Diebe, Grundstucksbesetzer, Mieter, gescheiterte redliche Erwerber – sie alle sind relative Eigentumer. Doch auch im romischen und romisch-gemeinen Recht existierte fur bestimmte Besitzertypen die Vorstellung eines relativen Eigentums, wovon sich in heutigen kontinentaleuropaischen Rechtsordnungen aber nur noch minimale Spuren finden. Wie hat sich die Vorstellung des Besitzes als relatives Eigentum in den Traditionen des common law und des civil law entwickelt? Welche Wertungen und Funktionen lagen und liegen ihr zugrunde? In welchen Fallgruppen des Besitzes kann sie uberzeugen? Felix Kiefner untersucht diese Fragen in historisch-vergleichender Perspektive am Beispiel des englischen und des deutschen Rechts.

  • By (author) Felix Andreas Kiefner