Elemente waffenrechtlicher Zuverlässigkeit
Vom Ursprung des Zuverlässigkeitsbegriffs zur Dogmatik personenbezogener Gefährlichkeitsprognosen
By (author) Yannik Hofmann
Hardback (Published)
(January 2026)
ISBN: 9783428196463
6.18 x 9.17 inches
Price: $127.00
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Anschläge auf öffentliche Veranstaltungen haben eine reaktive Gesetzgebung ausgelöst, die im Waffenrecht strengere Zuverlässigkeitsregelungen und eine verschärfte Auslegung hervorgebracht hat. Gleichwohl blieb der Zuverlässigkeitsbegriff dogmatisch ungeklärt und ließ Kriterien für positive Feststellungen fehlen. Der Autor bestimmt die Zuverlässigkeitsprüfung als normative Risikoentscheidung und entwickelt eine Dogmatik der personenbezogenen Gefährlichkeitsprognose.
»Elements of Reliability in Firearms Law. From the Origin of the Concept of Reliability to the Doctrine of Personal Risk Assessments«: Attacks on public events have triggered reactive legislation, resulting in stricter reliability regulations and a more stringent interpretation of firearms laws. Nevertheless, the concept of reliability remained dogmatically unclear, leaving a lack of criteria for positive assessments. The author defines the reliability assessment as a normative risk decision and develops a doctrine of person-related risk assessment.
1. Grundlagen
Problemstellung – Gang der Untersuchung – Rechtsquellen des Waffenrechts – Standorte und Funktion der Zuverlässigkeit
2. Ursprünge des Zuverlässigkeitsbegriffs
Historische Entwicklung des Zuverlässigkeitsbegriffs – Gesetzeshistorie im Gewerberecht – Zwischenergebnis – Begriffsentwicklung im Gewerberecht nach 1869
3. Elemente waffenrechtlicher Zuverlässigkeit
Begriffsauslegung – Konkretisierung des waffenrechtlichen Zuverlässigkeitsbegriffs
4. Elemente der personenbezogenen Gefährlichkeitsprognose
5. Zusammenfassung
- By (author) Yannik Hofmann
»Die vom Verfasser entwickelte Dogmatik persönlichkeitsbezogener Gefährlichkeitsprognosen vereint präventive und repressive Handlungsfelder. Die sprachlich und substanziell anspruchsvolle Arbeit besticht durch ihre differenzierte Ausgewogenheit.« Dr. Dr. Frank Ebert, in: Thüringer Verwaltunsgblätter, 7/2026
»Die Dissertation kann jedem vertieft im Waffenrecht tätigen Juristen zur Lektüre empfohlen werden. Naturgemäß wird die Hauptverwendung im universitären Bereich liegen. Allerdings bleibt zu hoffen, dass auch weitere Kreise das Werk nutzen, um festgefahrene Sichtweisen und vermeintliche Selbstverständlichkeiten infrage zu stellen – der Rezensent nimmt sich übrigens selbst nicht aus. Gerade Angehörige manch eines verwaltungsgerichtlichen Spruchkörpers könnten davon überzeugt werden, dass die gebräuchlichen Textbausteine zur Zuverlässigkeitsprognose zu überdenken und zu überarbeiten sind.« Dr. Michael Pießkalla, in: Bayerische Verwaltungsblätter, 12/2026
»Die Darstellung bleibt anschaulich, arbeitet mit gut verständlichen Beispielen und gibt klare Orientierung für das Verständnis von Risikoentscheidungen im Waffenrecht. Wer verstehen möchte, wie der Staat verantwortungsvoll mit Risiken umgeht und dabei Freiheit und Sicherheit ausbalanciert, findet in diesem Buch einen verlässlichen Wegweiser.« Markus Dierolf, in: DWJ, 3/2026
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