Die Kosten kostenloser Dienste.
Personenbezogene Daten als neues Zahlungsmittel.
By (author) Matthias Walker
Paperback (Published)
(June 2021)
ISBN: 9783428183340
6.18 x 9.17 inches
Price: $114.00
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Verbraucher »bezahlen« für digitale Dienste zunehmend mit ihren personenbezogenen Daten. Verbraucher und Unternehmer partizipieren jedoch nicht gleichermaßen an der Wertschöpfung mit personenbezogenen Daten. Matthias Walker untersucht, wie dieser zuungunsten der Verbraucher bestehenden Wertschöpfungsdiskrepanz begegnet werden kann. Besonderer Fokus wird hierbei auf die Schaffung eines absoluten Rechts an Daten sowie die Bedeutung der Digitale-Inhalte-Richtlinie der Europäischen Union gelegt.
Im Zuge der Digitalisierung aller Lebensbereiche bezahlen Verbraucher fur die Inanspruchnahme digitaler Dienste zunehmend mit ihren personenbezogenen Daten. Verbraucher und Unternehmer partizipieren jedoch nicht gleichermaaen an der Wertschopfung mit personenbezogenen Daten. Wahrend die Schaffung eines absoluten Rechts an Daten zur Beseitigung dieser zuungunsten der Verbraucher bestehenden Diskrepanz derzeit nicht erfolgsversprechend erscheint, ruckt durch Erlass der Digitale-Inhalte-Richtlinie der Europaischen Union die vertragsrechtliche Erfassung der Bereitstellung von Inhalten und Diensten gegen personenbezogene Daten in den Fokus. Zwar wurde derartigen Datentransaktionen durch die Richtlinie erstmalig ein rechtlicher Rahmen verliehen, es stellen sich dennoch datenschutz-, verbraucherschutz-, und vertragsrechtliche Folgefragen. Fest steht: Fur eine kunftig faire und nachhaltige Wertschopfung mit personenbezogenen Daten, die Verbraucher nicht benachteiligt, wird es weiterer Regeln bedurfen.
Einleitung
1. Die ökonomische Relevanz von Daten: Abgrenzung zwischen Information und Daten – Big Data – Personenbezogene Daten als handelbares Gut – Ergebnis
2. Die Wertschöpfungsdiskrepanz: Unterlegene Wissens- und Handlungsposition der Betroffenen – Signifikanz der informationellen Selbstbestimmung – Fehlende Nachhaltigkeit – Mögliche Vorteile einer Partizipation des Betroffenen an der Datenverwertung – Ergebnis
3. Die Auflösung der Wertschöpfungsdiskrepanz mittels eines absoluten Rechts?: Ein absolutes Recht an personenbezogenen Daten de lege lata? – Ein absolutes Recht an Daten de lege ferenda? – Ablehnung der Konzeption eines absoluten Rechts an personenbezogenen Daten
4. Relative Rechte an Daten: Daten als vertraglicher Leistungsgegenstand im Kontext des Datenschutzrechts – Daten als rechtsgeschäftlicher Leistungsgegenstand – Die Digitale-Inhalte-Richtlinie – Das Konzept eines »Da-tenschuldrechts«
5. Der Bereitstellungsvertrag: Vertragsschluss – Hauptleistungspflichten – Vertragstypus – Wirksamkeit – Durchsetzbarkeit – Ergebnis
Gesamtergebnis und Ausblick
Literaturverzeichnis
Personen- und Sachverzeichnis
- By (author) Matthias Walker
»Dem Werk von Walker ist zu bescheinigen, dass nicht nur die umfangreichen Ausführungen zum Bereitstellungsvertrag lesenswert sind, sondern auch die das Fundament bildenden Kapitel.« Prof. Dr. Kai E. Wünsche, in: Computer und Recht, 3/2022
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c.t.