Zuständigkeitsvereinbarungen im internationalen Rechtsverkehr

Wirksamkeitsanforderungen und Wirkungen von Gerichtsstandsvereinbarungen unter dem Geltungsregime von HGÜ und Brüssel Ia-VO

By (author) Andreas Hermann

Book cover: Zuständigkeitsvereinbarungen im internationalen Rechtsverkehr

Extent: 556 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law, Social Sciences 

Series: Schriften zum Prozessrecht

Series volume number: 302

Language: German

Paperback (Published)

(July 2024)

ISBN: 9783428191086

6.18 x 9.17 inches

Price: $141.00

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Andreas Hermann unternimmt einen tiefgreifenden systematischen Vergleich des HGU und der Brussel Ia-VO. Auf einer Mikroebene werden zunachst Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Regelwerke herausgearbeitet und im Anschluss umfassend auf einer Makroebene analysiert. Internationale Gerichtsstandsvereinbarungen werden vor dem Hintergrund ihrer Durchsetzungsfahigkeit einem Praxistest unterzogen und der rechtsgestaltenden Praxis wird eine Hilfestellung fur sichere Gestaltungen an die Hand gegeben.


English summary: Jurisdiction Agreements in International Litigation. Requirements for the Effectiveness and Effects of Choice-of-Court Agreements within the Scope of Application of the Hague Choice of Court Convention and the Brussels Ibis Regulation: Andreas Hermann conducts an in-depth systematic comparison of the 2005 Hague Convention and the Brussels Ibis Regulation. Similarities and differences between both legal instruments are first identified on a micro level and then thoroughly analyzed on a macro level. International choice of court agreements are thus subjected to a practical test against the background of their enforceability and legal practitioners are provided with guidance for secure legal drafting. German description: Der Abschluss von Gerichtsstandsvereinbarungen ermoglicht international tatigen Unternehmen innerhalb des HGU und der Brussel Ia-VO Planungssicherheit. Entsprechende Planungen sind allerdings hochst komplex. Trotz eines engen Verwandtschaftsverhaltnisses beider Regelwerke hangt die Umsetzung einer Vereinbarung von mitunter hochst unterschiedlichen rechtlichen Anforderungen ab. Andreas Hermann zeigt die massgeblichen Fallstricke zustandigkeitsrechtlicher Planungen auf und unterzieht beide Regelwerke einem tiefgreifenden systematischen Vergleich. Die Betrachtung beschrankt sich nicht nur auf die Darstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden auf einer Mikroebene, sondern nimmt auch deren Auswirkungen auf der Makroebene und das Zusammenspiel beider Regelwerke in den Fokus. Internationale Gerichtsstandsvereinbarungen werden vor dem Hintergrund ihrer Durchsetzungsfahigkeit einem umfassenden Praxistest unterzogen und der rechtsgestaltenden Praxis wird eine Hilfestellung an die Hand gegeben.

Einleitung

1. Grundlagen
Grundlegende Einbettung der Thematik – Beide Regelwerke im Überblick – Anwendbarkeit beider Regelwerke

2. Wirksamkeit und Wirkungen von internationalen Gerichtsstandsvereinbarungen
Die formelle Wirksamkeit – Die materielle Wirksamkeit – Die instrumentellen Wirkungen

3. Folgerungen und Ausblick
Schlussfolgerungen für die Durchsetzungsfähigkeit – Ausblick und Schlussbetrachtung

Literatur-, Materialien-, Rechtsprechungs- und Stichwortverzeichnis

  • By (author) Andreas Hermann

»Beide Instrumente sind integrale Bestandteile des internationalen Handels- und Wirtschaftsverkehrs und sinnfälliger Ausdruck des gemeinsamen Interesses am Abbau von Handelshemmnissen. Dieser, dem Autor nicht entgangene makroökonomische Hintergrund der vorliegenden Thematik […] erübrigt indes nicht die juristische Kärrnerarbeit. Hermann unterzieht sich ihr akribisch und er tut es überzeugend! […] Ausführungen zu den Auswirkungen des Brexits […] und den Implikationen des HAVÜ, insbes. dessen Potenzial für eine effektivierte anerkennungsrechtliche Absicherung internationaler Gerichtsstandsvereinbarungen […] dokumentieren den praktischen Blick des Autors und beschließen eine rundum gelungene Dissertation!« Dr. Michael Fuchs, in: Zeitschrift für Internationales Wirtschaftsrecht, Heft 1/2025