Wehrhafte Demokratie in der Bewährung
Analyse und Bewertung des Potentials der rechtlichen Demokratieverteidigung in Anbetracht aktueller Herausforderungen
By (author) Isabella Friederike Gilles
Hardback (Forthcoming)
(January 2027)
ISBN: 9783162006011
6.1 x 9.13 inches
Price: $195.00
Isabella Friederike Gilles examines the capacity of the Federal Republic of Germany’s democracy to defend itself against anti-democratic tendencies. The liberal democratic order can be defended by forfeiting fundamental rights and banning parties and associations, but in order to save it, legal means are needed as well as broad public consent.
Isabella Friederike Gilles examines the capacity of the Federal Republic of Germany’s democracy to defend itself against anti-democratic tendencies. Following a discussion of the intellectual-historical and legal-historical foundations of democratic self-defence law, as well as a fundamental critique of the concept and practice of democracy defence, she outlines the provisions of the German legal order that fall under the concept of militant democracy. These include both constitutional and ordinary statutory norms aimed at protecting the free democratic basic order against unconstitutional tendencies within the population as well as within state institutions. She then addresses the question of how unconstitutional tendencies can be identified and, drawing on insights from political and social science, sets out the current threats to democracy. On the basis of an analysis of appropriate evaluative criteria, she examines the extent to which the rules associated with militant democracy can contribute to the effective defence of the Federal Republic’s free democratic order. Finally, the limits of militant democracy are delineated; in this context, it is shown that while democratic self-defence law is capable of repelling attacks on the free democratic order, it cannot ensure the population’s lasting commitment to the democratic form of government.
Einleitung
Erster Teil: Die Grundlagen der Wehrhaften Demokratie
§ 1 Ideengeschichtliche Grundlagen: Die Wehrhafte Demokratie als politische Idee - § 2 Kritik der Wehrhaften Demokratie: Die Wehrhafte Demokratie als Systembruch? - § 3 Rechtshistorische Grundlagen: Die Wehrhafte Demokratie in der deutschen Verfassungsgeschichte - § 4 Folgerungen: Das Fundament der Wehrhaften Demokratie
Zweiter Teil: Die Wehrhafte Demokratie der Bundesrepublik
§ 1 Bezugspunkte und Schutzgüter - § 2 Wehrhaftigkeit gegenüber Privaten - § 3 Wehrhaftigkeit gegenüber dem Staat - § 4 Wehrhafte Demokratie „nach außen" - § 5 Folgerungen: Anspruch einer umfassenden Demokratieverteidigung
Dritter Teil: Die Bedrohungen der Demokratie
§ 1 Antitotalitarismus und freiheitliche demokratische Grundordnung - § 2 Extremismus
Vierter Teil: Die Verteidigungsfähigkeit der Wehrhaften Demokratie
§ 1 Bewertung der Verteidigungsfähigkeit anhand der Anwendung der Verteidigungsinstrumente? - § 2 Maßstäbe zur Beurteilung der Verteidigungsfähigkeit - § 3 Beurteilung der Demokratieverteidigung
Fünfter Teil: Grenzen der Wehrhaften Demokratie
§ 1 Keine Grenze zum „vorpolitischen" Raum - § 2 Betätigungs- und Potentialitätserfordernisse - § 3 Keine Garantie der Zustimmung zur Demokratie
Fazit
§ 1 Die Wehrhafte Demokratie ist anti-etatistisch und pluralistisch - § 2 Die Wehrhafte Demokratie ist mehr als das Parteiverbot, die Grundrechtsverwirkung und das Vereinsverbot - § 3 Die Wehrhafte Demokratie ist nicht immer ultima ratio - § 4 Die Wehrhafte Demokratie des Grundgesetzes kann die freiheitliche demokratische Grundordnung verteidigen, ... - § 5 ... aber die freiheitliche Demokratie nicht retten
Born 1997; studied law and political science at Heidelberg University; Bachelor of Arts in 2019; first state law examination in 2022; research assistant at an international law firm; 2025 PhD; legal clerkship (Referendariat) at the Berlin Court of Appeal.
- By (author) Isabella Friederike Gilles
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