Ursprunge der richterlichen Normenkontrolle im Verfassungsrecht der Vereinigten Staaten, 1761-1803

by Lukas Wolfgang Lubben

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Extent: 543 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law, Philosophy

Series: Studien und Beiträge zum Öffentlichen Recht

Series volume number: 52

Language: German

Paperback (Published)

(May 2021)

ISBN: 9783161550782

9.09 x 6.06 inches

Price: $137.00

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Verfassungsrecht beansprucht Geltung. Das wurde der amerikanischen Grundergeneration, die in Abkehr vom uberkommenen britischen Modell nunmehr auf geschriebene Verfassungen setzte, schlagartig klar. Ob der normative Ordnungsanspruch der Verfassung allerdings von den Gerichten durchzusetzen sei, daruber herrschte zunachst Unklarheit. Lukas Wolfgang Lubben rekonstruiert die zu jener Zeit um die funktionell-rechtlichen Konsequenzen der Positivierung des Verfassungsrechts gefuhrte Theoriedebatte. Anschliessend untersucht er die Entwicklung der Normenkontrolle in der US-amerikanischen gerichtlichen Praxis bis zur wegweisenden Entscheidung des U.S. Supreme Court in der Sache Marbury v. Madison aus dem Jahr 1803. Mit Blick auf die Deutungsoffenheit des Verfassungsrechts schlussfolgert der Autor, dass die amerikanischen Grunder im Gegensatz zu heutigen Praktikern und Wissenschaftlern in sehr viel hoherem Masse bereit waren, die normative Ungewissheit des Konstitutionellen als Gegebenheit zu akzeptieren.

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