Sie machen sich keinen Begriff von den Reizen solcher Nilfahrt

Der Briefwechsel zwischen Georg Ebers und Franz Overbeck (1867-1898)

edited by Frank P. Bestebreurtje

Book cover: Sie machen sich keinen Begriff von den Reizen solcher Nilfahrt

Extent: 110 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Ancient Egypt

Series: Philippika

Series volume number: 56

Language: German

Paperback (Published)

(September 2012)

ISBN: 9783447067782

Price: $24.00

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The friendship between the egyptologist and writer Georg Ebers and the theologian Franz Overbeck started when they were both teaching at the University of Jena. While Ebers was a rather public figure, due to his find of the Papyrus Ebers and the novels he had written, Overbeck was more of an outsider, whose critical thinking was only appreciated posthumously. The letters these scholars exchanged are published here, with a focus on the years between 1869 and 1872, which illuminate the beginnings of their careers. Particularly interesting are the letters Ebers wrote while traveling in Egypt, with one of the highlights being his vivid description of the festivities surrounding the opening of the Suez Canal.


Die Freundschaft zwischen dem Agyptologen und Schriftsteller Georg Ebers und dem Theologen Franz Overbeck begann wahrend ihrer gemeinsamen Privatdozentenzeit: Von 1865 bis 1896 lehrten beide an der Universitat Jena. Ebers war zu Lebzeiten eine offentliche Figur, durch seinen Fund des Papyros Ebers und vor allem durch seine Romane. Overbeck war eher ein Aussenseiter, dessen eigenstandiges kulturkritisches Denken erst posthum, besonders auch seit Erscheinen der Basler Edition (1994-2010) Rezeption fand. Der von Frank Bestebreurtje publizierte Briefwechsel der beiden Gelehrten, dessen Schwerpunkt auf den Jahren 1869-1872 liegt, vermittelt die Anfange ihres Wirkens. Beide formulierten in Vertrautheit, die allerdings nie die Grenze des “Sie” uberschritt. Nachdem 1870 Overbeck nach Basel, Ebers nach Leipzig gezogen war, lockerte sich allmahlich der Kontakt. Dieser Briefwechsel ist nicht nur als Dokumentation der Freundschaft zweier wichtiger Forscher bedeutend, sondern auch in kulturgeschichtlicher Hinsicht. Die Briefe bieten Einblick in Universitatsverhaltnisse und es kommen verschiedene Zeitereignisse zur Sprache, wie der deutsch-franzosische Krieg und die Anfange des Kaiserreichs. Besonders Ebers’ Reisebriefe, in denen er ausfuhrlich von seiner ersten Reise nach Agypten berichtet, zeugen von seinem Schriftstellertalent. Hohepunkt ist seine lebhafte Beschreibung der Feier zur Eroffnung des Suez-Kanals.

  • Edited by Frank P Bestebreurtje