Civitas equitata Eine archaologische Studie zu Equiden bei den Treverern in keltisch-romischer Zeit

by Simone Martini

Book cover: Civitas equitata Eine archaologische Studie zu Equiden bei den Treverern in keltisch-romischer Zeit

Extent: 536 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Mediterranean Archaeology

Series: Philippika

Series volume number: 62

Language: German

Hardback (Published)

(May 2013)

ISBN: 9783447069342

8.27 x 11.65 inches

Price: $181.00

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The horse was an integral part of everyday life, cults, politics and war among the ancient Celts. This is especially true for the Treveri who settled on the territory of today’s Belgium, Germany, France and Luxembourg. Simone Martini’s archaeological-historical study on the significance of the horse and the equids donkey, mule and hinny for the Treveri covers the period from 300 BC to 394/5 AD. Based on the analysis of the equids’ role in cultural, economic and military history, the volume draws conclusions on Treverian society, as well as on the period of Romanization and its conclusion. A comparison with surrounding Celtic regions, especially those in Spain, provides additional information on social, economic and political conditions. The accompanying catalog of research findings is structured according to the chronology of historical analysis. German text.


Das Pferd war bei den alten Kelten fester Bestandteil von Alltag, Kult, Politik und Krieg. Dies gilt besonders fur die Treverer, die auf dem Gebiet des heutigen Belgiens, Deutschlands, Frankreichs und Luxemburgs siedelten. Simone Martinis archaologisch-historische Untersuchung der Bedeutung des Pferds und der Equiden Esel, Maultier und Maulesel bei den Treverern deckt den Zeitraum von 300 v.Chr. bis 394/5 n.Chr. ab. Uber die Analyse der kultur-, wirtschafts- und militarhistorisch relevanten Bedeutung der Equiden konnen Aussagen sowohl uber die treverische Gesellschaft als auch uber die Phase der Romanisierung und deren Abschluss getroffen werden. Der Vergleich mit den umliegenden keltischen Gebieten, insbesondere in Spanien, gibt zudem Aufschluss uber soziale, wirtschaftliche und politische Gegebenheiten. Von der keltischen Zeit bis in die Spatantike hinein waren die Equiden ein unentbehrlicher Bestandteil der Kultur der Treverer; sie trugen massgeblich zur Integration in das Imperium Romanum und zur Akkulturation bei. Der zugehorige Katalogteil ist entsprechend der Abfolge der historischen Analysen in Funde in den Bereichen Militar (68 Graber, 38 Steindenkmaler, 58 Metallfunde), Kult und Religion (128 Stein- und Bronzedenkmaler), Wirtschaft (50 Steindenkmaler), Otium (18 Steindenkmaler, 7 Mosaiken, 15 Kleinfunde) und Varia angeordnet. Die in Wagenteile und Geschirrfunde unterteilten Realienfunde, Hufschuhe, Terrakotten und Kleinfunde (haufig aus Privatsammlungen) sowie die Equidenskelettelemente werden in ubersichtlichen Tabellen prasentiert. Dabei wurden sowohl die insgesamt 86 durch Skelettfunde belegten Tiere als auch die 58 als Zugtiere auf den Reliefdarstellungen nachweisbaren Equiden erfasst und ausgewertet.

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