Pressepolitik als Chance

Staatliche Öffentlichkeitsarbeit in den Ländern der Weimarer Republik

By (author) Matthias Lau

Book cover: Pressepolitik als Chance

Extent: 441 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: German Studies

Series: Beitrage zur Kommunikationsgeschichte

Language: German

Paperback (Published)

(January 2003)

ISBN: 9783515080712

6.69 x 9.49 inches

Price: $129.00

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Erstmals erscheint eine Studie zur politischen Offentlichkeitsarbeit in der Weimarer Republik auf breiter, neue archivalische Bestande erschliessender Quellengrundlage. In ihr stehen die Vermittlungsleistungen der Pressestellen der Lander als politische Fuhrungsinstrumente ebenso im Mittelpunkt wie das Berufsverstandnis, die Steuerungstechniken und die Akzeptanz der hauptamtlichen Pressereferenten unter den Bedingungen der Meinungspresse. Der Vf. betrachtet die institutionalisierten Beziehungen zwischen Regierungen und Redaktionen als informelle Foren und Mittel des innenpolitischen Krisenmanagements. Er beschreibt die programmatischen Profile als Interessenausgleich zwischen Exekutive und Presse, erortert die Auswirkungen journalistischer Mitwirkungsanspruche und kennzeichnet die Rekrutierung des Personals als Bekenntnis zu staatlich gelenkter publizistischer Aktivitat. Grenzen pressepolitischer Bewegungsfreiheit sieht der Vf. vor allem in der Konkurrenz zwischen Pressestellen und Staatszeitungen, in Dezentralisierungstendenzen des burokratischen Apparats und in ministeriellen Regelungsvorbehalten gegenuber dem Anspruch, die offentliche Selbstdarstellung der Exekutive zu koordinieren. Abschliessend fragt der Vf. nach den Moglichkeiten und Grenzen der Professionalisierung politischer Offentlichkeitsarbeit in der Demokratie.


Erstmals erscheint eine Studie zur politischen Offentlichkeitsarbeit in der Weimarer Republik auf breiter, neue archivalische Bestande erschliessender Quellengrundlage. In ihr stehen die Vermittlungsleistungen der Pressestellen der Lander als politische Fuhrungsinstrumente ebenso im Mittelpunkt wie das Berufsverstandnis, die Steuerungstechniken und die Akzeptanz der hauptamtlichen Pressereferenten unter den Bedingungen der Meinungspresse. Der Vf. betrachtet die institutionalisierten Beziehungen zwischen Regierungen und Redaktionen als informelle Foren und Mittel des innenpolitischen Krisenmanagements. Er beschreibt die programmatischen Profile als Interessenausgleich zwischen Exekutive und Presse, erortert die Auswirkungen journalistischer Mitwirkungsanspruche und kennzeichnet die Rekrutierung des Personals als Bekenntnis zu staatlich gelenkter publizistischer Aktivitat. Grenzen pressepolitischer Bewegungsfreiheit sieht der Vf. vor allem in der Konkurrenz zwischen Pressestellen und Staatszeitungen, in Dezentralisierungstendenzen des burokratischen Apparats und in ministeriellen Regelungsvorbehalten gegenuber dem Anspruch, die offentliche Selbstdarstellung der Exekutive zu koordinieren. Abschliessend fragt der Vf. nach den Moglichkeiten und Grenzen der Professionalisierung politischer Offentlichkeitsarbeit in der Demokratie.

  • By (author) Matthias Lau