Imperia sine fine?

Der romisch-parthische Grenzraum als Konflikt- und Kontaktzone

edited by Udo Hartmann, Frank Schleicher and Timo Stickler

Book cover: Imperia sine fine?

Extent: 515 pages

Publisher: Kohlhammer Verlag

Subjects: Classical Studies, German Studies, Language & Linguistics

Series: Geschichte in Wissenschaft und Forschu

Language: German

Paperback (Published)

(May 2022)

ISBN: 9783170410121

6.06 x 9.09 inches

Price: $82.00

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Wenn Vergil Rom als ein “Reich ohne Grenzen” (Aen. 1, 279) bezeichnet, mag dies im ubertragenen Sinn zutreffen, tatsachlich verfugte das Imperium jedoch uber lange und tief gestaffelte Festlandgrenzen auf allen drei Kontinenten. Dabei kam der Orientgrenze besondere Bedeutung zu, da den Romern hier mit dem Reich der Parther eine ebenburtige Gesellschaft entgegentrat. Allerdings stieaen die beiden Groareiche nur selten unmittelbar aufeinander, da sich zwischen ihnen ein Saum von Kleinstaaten erstreckte. In diesem Grenzraum trafen nicht nur zwei groae Reiche mit ihren jeweiligen Sprachen und Organisationsstrukturen, sondern auch Ackerbau und nomadische Weidewirtschaft, unterschiedliche religiose Vorstellungen und verschiedene Rechtsauffassungen aufeinander. Der Band versammelt Beitrage der Jenaer Tagung “Imperia sine fine?”, die eine Vielzahl unterschiedlicher Aspekte des Grenzraums zwischen Rom und Parthien als Konflikt- und Kontaktzone vom 1. bis zum 3. Jh. n. Chr. darstellen.

  • Edited by Udo Hartmann
  • Edited by Frank Schleicher
  • Edited by Timo Stickler