Entschuldung durch Privatrecht
Eine Rekonstruktion der Restschuldbefreiung
By (author) Jakob Teigelkötter
Paperback (Published)
(September 2026)
ISBN: 9783162004970
6.1 x 9.13 inches
Price: $164.00
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What objectives does the discharge of residual debt serve? Jakob Teigelkötter aligns this institution of insolvency law with general principles of private law and provides a dogmatic foundation for a consistent discharge of natural persons.
Most insolvency petitions filed by natural persons are aimed at obtaining a discharge of residual debt. However, the legitimacy of this instrument in the interest of debtors or creditors remains unclear. Jakob Teigelkötter reconciles residual debt discharge with the general civil law principles of liability and personal responsibility. Jakob Teigelkötter explores the reconciliation of residual debt discharge with the general civil law principles of liability and personal responsibility. The study commences with an examination of the historical origins of the German regulatory framework and the US model. The author develops a justification that does not rely on arguments of public interest, instead deriving it from the interests of the debtor and the creditors. The work builds on this foundation, formulating guidelines for the interpretation of applicable law and submitting reform proposals for a consistent debt relief for natural persons.
Einführung
B. Rechtstatsächliche Bedeutung von Überschuldung und Restschuldbefreiung
I. Zum Phänomen der Überschuldung
II. Zur praktischen Relevanz der Restschuldbefreiung
C. Historische Suche nach einer Legitimation
I. Gesetzgeberische Entwicklung und Rechtfertigungsdiskurs in Deutschland
II. Gesetzgeberische Entwicklung und Rechtfertigungsdiskurs in den USA
D. Rechtsdogmatische Untersuchung der Legitimation
I. Ansatz und Relevanz der privatrechtsdogmatischen Einordnung
II. Legitimation kraft der Förderung der Gläubigerbefriedigung
III. Legitimation kraft des Entschuldungsinteresses des Schuldners
E. Untersuchung der lex lata anhand der identifizierten Legitimationsgrundlage
I. Voraussetzungen der Erteilung der Restschuldbefreiung
II. Rechtsfolgen
III. Zusammenfassung
IV. Resultierender gesetzgeberischer Reformbedarf
F. Optimierungspotenzial de lege ferenda unter Beibehaltung der Legitimationsgrundlage
I. Umfassende Rehabilitierung des Schuldners als Verfahrensziel
II. Minimierung des Verfahrensaufwands durch absolute Verjährungsfristen?
III. Förderung der konsensorientierten Lösungsversuche
IV. Präziserer Zuschnitt des nicht-konsensorientierten Restschuldbefreiungsverfahrens
G. Wesentliche Ergebnisse
I. Phänomen der Überschuldung und Relevanz der Restschuldbefreiung
II. Gesetzgebungshistorie und bisheriger Legitimationsdiskurs
III. Ansatz und Relevanz der privatrechtsdogmatischen Einordnung
IV. Legitimierung über das Gläubigerinteresse
V. Legitimierung über das Schuldnerinteresse
VI. Spiegelung der lex lata an der herausgearbeiteten Legitimationsgrundlage
VII. Optimierungspotenzial de lege ferenda
- By (author) Jakob Teigelkötter
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