Elite und Krise in antiken Gesellschaften / Élites et crises dans les sociétés antiques

Edited by Lennart Gilhaus Edited by Stephanie Kirsch Edited by Isabelle Mossong Edited by Franziska Reich Edited by Sebastian Wirz

Book cover: Elite und Krise in antiken Gesellschaften / Élites et crises dans les sociétés antiques

Extent: 182 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Law

Series: Collegium Beatus Rhenanus

Language: French, German

Paperback (Published)

(May 2016)

ISBN: 9783515113106

6.69 x 9.49 inches

Price: $74.00

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Was ist eine Krise? Ist jede Veranderung gleich als Krise zu werten oder macht erst die Wertung der Akteure aus der Veranderung eine Krise? Auf jeden Fall sind in solchen Situationen Fuhrung und Orientierung gefragt. Krisen bieten den bestehenden Eliten Chancen zur Bewahrung, stellen aber auch eine Gefahr fur sie dar. Die Beitrage in diesem Band vereint ihr Fokus auf das Handeln der Eliten und sie gehen deren unterschiedlichen Strategien, Wahrnehmungen und Deutungen im Kontext von Krisen nach. Dabei reichen die Fallstudien von der griechischen Archaik bis in die romische Spatantike. Qu’est-ce qu’une crise? Est-ce que tout changement rime forcement avec crise? Ou est-ce l’appreciation du phenomene qui fait du changement une crise? Ce sont justement ces situations qui demandent direction et orientation. Les crises offrent a l’elite en place la possibilite d’une mise a l’epreuve, mais constituent en meme temps un danger pour celle-ci. Les contributions reunies dans cet ouvrage se focalisent sur l’agir des elites et interrogent les diverses strategies, perceptions et interpretations dans un contexte de crise. Les etudes de cas s’etendent de la periode de la Grece archaique jusqu’a l’Antiquite tardive romaine.

Dr. Lennart Gilhaus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Alte Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehoren das romische Nordafrika und die lateinische Epigraphik. Zurzeit arbeitet er an einer Ubersetzung und Kommentierung der Fragmente der Historiker der Alexanderzeit. Stephanie Kirsch ist Mitglied des deutsch-franzosisch-schweizerischen Graduiertenkollegs “Masse und Integration in antiken Gesellschaften”. Im Rahmen ihrer Dissertation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn untersucht sie die Rolle von Gewalt im Sozialisationsprozess von Kindern und Jugendlichen in antiken Gesellschaften anhand der Fallbeispiele Rom (3. Jh. v.-1. Jh. n. Chr) und Athen (5.-3. Jh. v. Chr.). Zu ihren weiteren Forschungsinteressen zahlen die Geschichte der Juden in hellenistischer Zeit und die griechische Epigraphik. Dr. Isabelle Mossong, ehemaliges Mitglied der Ecole francaise de Rome, forscht zur spatantiken Epigraphik und zum fruhen Christentum. Zurzeit ist sie wissenschaftliche Referentin an der Kommission fur Alte Geschichte und Epigraphik des Deutsches Archaologischen Instituts. Franziska Reich, M.A, ist Doktorandin der Alten Geschichte an der Universite de Strasbourg (UMR 7044) und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Sozialgeschichte, Kirchengeschichte, lateinische Historiographie und Briefliteratur der Spatantike. Sebastian Wirz ist Mitglied des trinationalen Graduiertenkollegs “Masse und Integration in antiken Gesellschaften”. Im Rahmen seiner Dissertation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Professor Dr. Konrad Vossing) untersucht er die Geschichte der “Parrhesia” im funften und vierten vorchristlichen Jahrhundert. Weitere Interessensgebiete bilden ferner die antike Rechts- und Philosophiegeschichte.

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