Die Zulässigkeit der Verwendung digitaler Hilfsmittel bei der Testamentserrichtung nach geltendem Recht

By (author) Julius Schmädicke

Book cover: Die Zulässigkeit der Verwendung digitaler Hilfsmittel bei der Testamentserrichtung nach geltendem Recht

Extent: 229 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies

Series: Schriften zum Bürgerlichen Recht

Series volume number: 612

Language: German

Paperback (Published)

(April 2026)

ISBN: 9783428197484

6.18 x 9.17 inches

Price: $116.00

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Aufgrund des allgegenwärtigen Einsatzes technologischer Hilfsmittel bei der Dokumentenerstellung und der zwischenmenschlichen Kommunikation steht zu erwarten, dass zukünftig vermehrt die Frage nach der Wirksamkeit von Testamenten auftreten wird, die ganz oder teilweise digital errichtet worden sind. Die Arbeit nimmt die verschiedenen digitalen Möglichkeiten der Testamentserrichtung in den Blick und untersucht umfassend, inwieweit die Testamentsformen deren Verwendung bereits heutzutage erlauben.


»The Admissibility of Using Digital Tools in the Drafting of Wills under Applicable Law«: This thesis examines the question of whether and to what extent it is already possible under current law to use digital tools when drawing up a will. While other legal systems explicitly provide for the possibility of digital wills, Germany lacks corresponding regulations. The paper shows that, under the current legal situation, it is already possible to a certain extent to use digital tools when drafting one’s last will and testament.

1. Grundlagen
Testierfreiheit und Formzwang im Erbrecht – Die Testamentsformen des BGB

2. Möglichkeiten der digitalen Errichtung von ordentlichen Testamenten
Möglichkeiten, digitale Hilfsmittel bei der Errichtung ordentlicher Testamente heranzuziehen – Analoge Anwendbarkeit des § 2255 BGB bei »Tablet-Testamenten«

3. Möglichkeit der Erstellung digitaler Nottestamente
Möglichkeiten der Errichtung digitaler Dreizeugentestamente und ihre Vereinbarkeit mit den Vorgaben des § 2250 BGB – Die Auslegung des § 2250 Abs. 3 S. 2 BGB i.V.m. § 2249 Abs. 6 BGB – Konsequenzen für den Gebrauch digitaler Hilfsmittel bei der Errichtung von Dreizeugentestamenten

4. Zusammenfassung und Reformbedarf
Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse – Etwaiger Reformbedarf in Bezug auf die erbrechtlichen Formvorschriften

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