Der Mönch von Salzburg und das lateinische Lied

Die geistlichen Lieder in stolligen Strophen und das einstimmige gottesdienstliche Lied im späten Mittelalter

By (author) Stefan Rosmer

Book cover: Der Mönch von Salzburg und das lateinische Lied

Extent: 520 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Medieval Studies, Music & Performing Arts

Series: Imagines Medii Aevi. Interdisziplinäre Beiträge zur Mittelalterforschung

Series volume number: 44.0

Language: German

Hardback (Published)

(May 2019)

ISBN: 9783954903481

Price: $177.00

In stock

PDF (Published)

(September 2020)

ISBN: 9783954906697

Price: $148.00

The book studies those sacred songs of the Monk of Salzburg corpus which do not rely directly on a Latin–melodic or textual–original. These songs show the form of the canzonic stanza and have therefore been considered to belong into the vernacular tradition of Sangspruchdichtung and Meistergesang. In contrast, the study argues that they rely on, imitate and modify the model of the (monophonic) Latin Liturgical Song, a genre which emerged in the late 12th century and was highly productive in Central Europe until the mid-15th century. For this purpose, a substantial number of late medieval Latin manuscripts containing songs have been assorted, a selection of the Latin songs is edited in an appendix.<br/>


The book studies those sacred songs of the Monk of Salzburg corpus which do not rely directly on a Latinmelodic or textualoriginal. These songs show the form of the canzonic stanza and have therefore been considered to belong into the vernacular tradition of Sangspruchdichtung and Meistergesang. In contrast, the study argues that they rely on, imitate and modify the model of the (monophonic) Latin Liturgical Song, a genre which emerged in the late 12th century and was highly productive in Central Europe until the mid-15th century. For this purpose, a substantial number of late medieval Latin manuscripts containing songs have been assorted, a selection of the Latin songs is edited in an appendix.

  • By (author) Stefan Rosmer

„Insbesondere [Rosmers] bienenfleißigen, in eine katalogartige Dokumentation einmündenden Recherchen zur handschriftlichen Überlieferung des lateinischen gottesdienstlichen Lieds, wie er die ›böhmische‹ Cantio nun lieber nennt, verdienen hohe Anerkennung. Welcher Gewinn aus dem hier versammelten Material zu ziehen ist, illustrieren exemplarisch die umfangreichen ›Anhänge‹ (Kap. 16, S. 319–425) mit sorgfältig erarbeiteten Textabdrucken und Melodiewiedergaben ausgewählter Gesänge. Stefan Rosmer hat ein ambitioniertes und quellenerschließendes Buch vorgelegt, von dem die künftige Forschung zum spätmittelalterlichen geistlichen Lied zweifelsohne viel profitieren wird..“<br/><br/>Von Prof. Dr. Udo Kühne<br/>In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 25, 2021, S. 314-319<br/>-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br/>„Rosmer hat mit seiner Dissertation eine sorg{ältig argumentierende, mit ihren über fünfhundert Seiten auch im wahrsten Sinn des Wortes gewichtige Studie vorgelegt. Der Umfang erklärt sich nicht zuletzt daraus, dass er in vielen Dingen Grundlagenarbeit leisten müsste, insbesondere was die Erschließung der lateinischen gottesdienstlichen Lieder in stolligen Strophen angeht, die er zudem in einem umfänglichen Melodieanhang dokumentiert. Man wird dieses Vorgehen schon allein deswegen nicht kritisieren wollen, weil es für die Erforschung des deurschsprachigen spätmittelalterlichen geistlichen Lieds einen enormen Vorteil bedeutet, dass die lateinischen gottesdienstlichen Lieder dadurch jetzt als Gruppe sehr viel besser erschlossen sind als zuvor. (...) Insgesamt hat Rosmer mit seiner Dissertation einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung des spätmittelalterlichen Liedes geleistet, in dem er den Fokus auf die kaum besprochenen geistlichen Lieder des Mönchs von $alzburg richtet und so dieses fürs 14. und l5. Jahrhundert wichdge Lieder-Corpus in seiner Vielgestaltigkeit sichtbar macht. Ein bleibender Ertrag der Untersuchung wird auch die bessere Erschließung<br/>des lateinischen gottesdienstlichen Liedes in stolligen Strophen sein.“<br/><br/>Von Britta Bußmann<br/>In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft, Bd. 62 (2021), S. 392-398<br/><br/>