Ausübung von Verwaltungszuständigkeiten durch Dritte
Gestaltungsformen und verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen des öffentlich-rechtlichen Mandats
By (author) Jan Behrmann
Paperback (Published)
(September 2024)
ISBN: 9783428186419
6.18 x 9.17 inches
Price: $101.00
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Das offentlich-rechtliche Mandat erlaubt der Verwaltung, Dritte wie Stellvertreter in die Aufgabenwahrnehmung einzubinden. In Abgrenzung zu Delegation und Amtshilfe systematisiert die Arbeit Formen des Mandats und ermittelt, in welchen Fallen Vorbehalt und Vorrang des Gesetzes eine Ermachtigungsgrundlage verlangen. Sie weist nach, dass die Verwaltung in hohem Masse frei ist, ihre organschaftliche Aussenvertretung selbst zu regeln, und gibt Empfehlungen fur die Ausgestaltung von Mandatsverhaltnissen in der Praxis.
English summary: Exercise of Administrative Powers through Third-Party Bodies. Forms of Organization and Constitutional Framework Conditions of the Public Law Mandate: The public law mandate allows the administration to have itself represented by third parties in the performance of its duties. The study systematises forms of the mandate in contrast to the legal concepts of delegation and administrative assistance and determines when constitutional principles require its authorisation by a formal law. It illustrates that the administration is largely free to regulate its own external representation and provides recommendations for the structuring of mandate relationships in practice. German description: Das offentlich-rechtliche Mandat, das (der Stellvertretung ahnlich) ein Handeln Dritter im Namen des Zustandigkeitsinhabers erlaubt, eroffnet der Verwaltung flexible Gestaltungsmoglichkeiten bei der arbeitsteiligen Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Es uberrascht daher, dass das Mandat neben den verwandten Rechtsinstituten der Delegation und Amtshilfe oft unbeachtet bleibt und man die Betrauung Privater mit Verwaltungsaufgaben ausschliesslich mit den Begriffen Beleihung und Verwaltungshilfe erfassen will. Die Arbeit systematisiert die Formen des Mandats im inner-, zwischen- und uberbehordlichen Bereich und ermittelt differenziert, in welchen Fallen die Prinzipien vom Vorbehalt und Vorrang des Gesetzes fur Anderungen der Zustandigkeitsordnung eine Ermachtigungsgrundlage erfordern. Die Untersuchung weist nach, dass die Verwaltung in hohem Masse frei ist, ihre organschaftliche Aussenvertretung selbst zu regeln, und gibt Empfehlungen fur die Ausgestaltung von Mandatsverhaltnissen in der Praxis.
1. Grundlagen
Einführung in den Untersuchungsgegenstand – Der Begriff des Mandats
2. Das Mandat als organisationsrechtliches Institut
Die Zuständigkeitsordnung als System staatlicher Arbeits- und Verantwortungsteilung –
Das Mandat im System der Zuständigkeitsordnung – Das Mandat im System
organschaftlicher Zurechnung
3. Das Mandat als Instrument der Aufgabenverlagerung
Der Kreis der beteiligten Organisationssubjekte – Das Mandat an außerordentliche
Organisationseinheiten
4. Das Mandat als verfassungsrechtlich determiniertes Institut
Überblick über den Diskussionsstand – Der Vorbehalt des Gesetzes – Der Vorrang des
Gesetzes
5. Das Mandat als Instrument flexiblen Verwaltungshandelns
Das Mandat im Spannungsfeld zwischen Freiraum und Kontrolle – Die Begründung des
Mandatsverhältnisses – Die Ausgestaltung mandatierender Vereinbarungen
- By (author) Jan Behrmann
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