Die Schiedsvereinbarung in der Insolvenz

By (author) Jannik Fink

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Extent: 244 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Series: Schriften zum Prozessrecht

Series volume number: 311

Language: German

Paperback (Published)

(March 2025)

ISBN: 9783428194513

6.18 x 9.17 inches

Price: $101.00

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Die Arbeit betrachtet verschiedene Facetten des Zusammenspiels von Schiedsvereinbarung und Insolvenzverfahren. Es wird herausgearbeitet, dass die grundsatzliche Schiedsbindung des Insolvenzverwalters bei nicht wenigen insolvenzrechtlichen Streitigkeiten durchbrochen werden muss, um das Ausubungsmonopol des Verwalters bezuglich bestimmter Rechte zu sichern. Zudem werden innerinsolvenzliche Schiedsvereinbarungen – also solche, die der Verwalter selbst trifft – und das Kollisionsrecht beleuchtet.


English summary: The Arbitration Agreement in Insolvency: The thesis examines the various aspects of the interplay between arbitration agreements and insolvency proceedings. It demonstrates that exceptions to the principle commitment of the insolvency administrator to arbitration agreements must be made in several insolvency law disputes in order to secure the administrator’s monopoly on exercising certain rights and claims. Additionally, the thesis explores arbitration agreements concluded by the insolvency administrator and conflict of laws questions. German description: Die Arbeit betrachtet verschiedene Facetten des Zusammenspiels von Schiedsvereinbarung und Insolvenzverfahren. Zunachst wird herausgearbeitet, dass der Insolvenzverwalter zwar grundsatzlich an Schiedsvereinbarungen gebunden ist, die der spatere Insolvenzschuldner vor Eroffnung des Insolvenzverfahrens abgeschlossen hatte. Jedoch muss dieser Grundsatz bei nicht wenigen insolvenzrechtlichen Streitigkeiten durchbrochen werden, um das Ausubungsmonopol des Verwalters bezuglich bestimmter Rechte zu sichern. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird unter anderem dargelegt, in welchen Konstellationen der Insolvenzverwalter selbst den Abschluss einer Schiedsvereinbarung in Betracht ziehen sollte. In ihrem abschliessenden kollisionsrechtlichen Teil gelangt die Arbeit zu dem Ergebnis, dass das auf die Schiedsvereinbarung anwendbare Recht in der Insolvenz anhand der Kollisionsnormen der EuInsVO und der InsO – und nicht anhand des UNU – bestimmt werden muss und dass Schiedsgerichte an diese beiden Rechtsakte gebunden sind.

Einleitung
Einführung und Gang der Darstellung – Das Zusammentreffen von Schiedsverfahren und
Insolvenzverfahren – Die objektive Schiedsfähigkeit insolvenzrechtlicher
Streitigkeiten

1. Die Bindung des Insolvenzverwalters an Schiedsvereinbarungen des
Insolvenzschuldners
Die grundsätzliche Schiedsbindung des Insolvenzverwalters – Die Grenzen der
Schiedsbindung des Insolvenzverwalters – Die Schiedsbindung des Insolvenzverwalters
bei ausgewählten insolvenzrechtlichen Streitigkeiten – Loslösung von der
Schiedsvereinbarung

2. Der Abschluss von Schiedsvereinbarungen durch den Insolvenzverwalter
Der Vertragsschluss – Arten innerinsolvenzlicher Schiedsvereinbarungen –
Schiedsfähigkeit insolvenzrechtlicher Annexstreitigkeiten – Art. 6 Abs. 1 EuInsVO und
innerinsolvenzliche Schiedsvereinbarungen – Die Wahl des passenden
Streitbeilegungsforums – Haftung des Insolvenzverwalters – Anwendungsfelder einer
innerinsolvenzlichen Schiedsvereinbarung

3. Das Kollisionsrecht der Schiedsvereinbarung in der Insolvenz
Einführung – Die Bedeutung der kollisionsrechtlichen Frage – Die verschiedenen
Perspektiven bei der Ermittlung der Statute der Schiedsvereinbarung – Die Statute der
Schiedsvereinbarung außerhalb der Insolvenz – Die Statute der Schiedsvereinbarung in
der Insolvenz

  • By (author) Jannik Fink

»Die Arbeit ist eine wertvolle Bereicherung für
Theorie und Praxis. Sie ist sorgfältig verfasst, gut lesbar und erfasst den gesamten
Stand zu der untersuchten Fragestellung.« Dr. Daniel Brzoza, in: Zeitschrft für das
gesamte Insolvenzrecht, 28/2025