Schutz und Schranken des Wissenschaftsurheberrechts.

Eine rechtsökonomische Analyse.

By (author) Marten Tiessen

Book cover: Schutz und Schranken des Wissenschaftsurheberrechts.

Extent: 400 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Studien zu Eigentum und Urheberrecht

Series volume number: 6

Language: German

Hardback (Published)

(May 2024)

ISBN: 9783428189540

6.18 x 9.17 inches

Price: $127.00

Out of stock

Das Urheberrecht schützt Werke wissenschaftlicher
Autoren und Investitionen wissenschaftlicher Verlage. Als Verbotsrecht hemmt es aber
zugleich den Zugang zu neuem Wissen, das Voraussetzung für die Schöpfung weiterer
wissenschaftlicher Publikationen ist. Angesichts steigender Preise wissenschaftlicher
Publikationen sowie des Aufkommens moderner Technologien und
Publikationsmöglichkeiten (z.B. Open Access) stellt sich zunehmend die Frage: Wie
viel urheberrechtlichen Schutz braucht die Wissenschaft?


English summary: Protection and Limitations of Copyright for Scientific Publications. An Economic Analysis of Law: German copyright protects the works of scientific authors and the investments of scientific publishers. However, as a prohibitive right, it also inhibits access to new knowledge which is a prerequisite for the creation of further scientific publications. In view of the rising prices of scientific publications as well as the emergence of modern technologies and publication options (e.g. open access), the question arises: How much copyright protection does academic science need? German description: Das Urheberrecht schutzt die Werke wissenschaftlicher Autoren und die Investitionen wissenschaftlicher Verlage. Als Verbotsrecht hemmt es aber zugleich den Zugang zu neuem Wissen, das Voraussetzung fur die Schopfung weiterer wissenschaftlicher Publikationen ist. Angesichts steigender Preise wissenschaftlicher Publikationen sowie dem Aufkommen moderner Technologien und Publikationsmoglichkeiten stellt sich zunehmend die Frage: Wie viel urheberrechtlichen Schutz braucht die Wissenschaft? Aufbauend auf rechtsokonomischen und soziologischen Erkenntnissen zeigt die Untersuchung, welche negativen Auswirkungen ein zu hohes Schutzniveau auf das wissenschaftliche Kommunikationssystem und damit den Fortschritt der Wissenschaft hat. Die geltenden Schranken des Wissenschaftsurheberrechts ( 60a ff. UrhG) greifen bislang zu kurz, um bestehende Informationszugangsprobleme zu losen. Die Arbeit entwickelt daher eigene Reformvorschlage, durch die zukunftig wissenschaftsschadliche Preisstrukturen auf dem Publikationsmarkt verhindert werden konnten.

Einleitung

1. Wissenschaftsschranken als Teil des Wissenschaftsurheberrechts
Aufeinandertreffen von Exklusivitäts- und Zugangskultur – Interessenkonflikte im
Wissenschaftsurheberrecht – Wissenschaftsschranken als Instrument des
Interessenausgleichs

2. Bestimmung eines angemessenen Schutzniveaus im Wissenschaftsurheberrecht anhand
ökonomischer Maßstäbe
Anreiz und Zugang im Wissenschaftsurheberrecht – Marktallokation wissenschaftlicher
Werke durch Ausschließlichkeitsrechte

3. Begrenzung des Schutzniveaus durch Wissenschaftsschranken
§§ 60a ff. UrhG als Lösung des Marktversagens – Reformansätze und Alternativlösungen
Fazit

Gesamtergebnis in Thesen – Ausblick

Literatur- und Stichwortverzeichnis

  • By (author) Marten Tiessen