Vorvertragliche Verstandigungspflichten
by Roland Schwarze
Hardback (Published)
(December 2001)
ISBN: 9783161476099
Price: $137.00
Out of stock
English summary: In this work, the author deals with an aspect which is important for the dogmatic explanation of the pre-contractual duty to inform and which had been neglected up to now. He shows that a considerable part of those duties to inform which are determined by judicial decisions is based on the rules which are valid for the mutual consent and the agreement on the content and fundamental principles of the contract. Roland Schwarze explains that the duty to inform can originate from the duty to understand the material intent of the other party correctly, provided that one party is in possession of facts which could be of substantial importance to the other party. This work is a contribution to a better understanding of the formulation of pre-contractual duties to inform in judicial decisions. German description: Ob eine Partei ihren Kontrahenten vor Vertragsschluss uber Umstande aufklaren muss, die fur diesen erheblich, fur jene typischerweise nachteilig sind, ist eine der ‘ewigen Fragen’ des Vertragsrechts. Die mit ihr verknupfte Grenzziehung zwischen legitimem Egoismus und unzulassiger Ubervorteilung, zwischen Selbstverantwortung und Gerechtigkeit war von jeher umstritten.Die herrschende Dogmatik sieht in der vorvertraglichen Informationspflicht ein Instrument zur Gewahrleistung einer storungsfreien Willens bildung . Sie muss deshalb Grunde aufzeigen, warum der Informationsbedurftige ausnahmsweise nicht in die Pflicht der informationellen Selbstverantwortung genommen werden kann. Darum bemuhen sich vertrauenstheoretische, paritatstheoretische und ordnungstheoretische Ansatze.Roland Schwarze greift einen fur die dogmatische Erklarung vorvertraglicher Informationspflichten wichtigen und bislang vernachlassigten Aspekt auf. Er zeigt, dass ein erheblicher Teil der richterrechtlich statuierten Informationspflichten seinen Grund in den Regeln findet, die fur die Willens einigung gelten, also fur die Verstandigung uber Inhalt und Grundlagen des Vertrages. Informationspflichten konnen aus der Pflicht entstehen, den materiellen Willen des anderen richtig zu verstehen, vorausgesetzt, die eine Seite hat bezuglich eines fur die andere Seite wesentlichen Umstandes einen Informationsvorsprung. Mit seiner Untersuchung tragt Roland Schwarze zu einem besseren Verstandnis der richterrechtlichen Ausformung vorvertraglicher Informationspflichten bei.
- By (author) Roland Schwarze
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