Virtuelles Hausrecht?

Kritik am Versuch der Beschrankung der Internetfreiheit

by Gabriella Piras

Book cover: Virtuelles Hausrecht?

Extent: 244 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Internet und Gesellschaft

Series volume number: 7

Language: German

Paperback (Published)

(December 2016)

ISBN: 9783161548345

6.06 x 9.06 inches

Price: $99.00

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Webprasenzen bilden bislang keinen eigens anerkannten Schutzgegenstand unserer Rechtsordnung. Um diese vermeintliche Schutzlucke zu schliessen, wurde das virtuelle Hausrecht herangezogen. In einer Parallele zum Hausrechtsinhaber in der physischen Welt soll dem Webprasenzbetreiber ein originares Schutzrecht gegenuber den Nutzern seiner Webprasenz in Form eines virtuellen Hausrechts zur Verfugung stehen. Gabriella Piras erortert mogliche dogmatische Begrundungen fur die Ubertragung des im Sachenrecht verwurzelten Hausrechts auf den virtuellen Raum, die sie im Ergebnis ablehnt. Ausserdem kritisiert sie, dass es einer Neuequilibrierung des Spannungsverhaltnisses zwischen Webprasenzbetreiber und Nutzern durch die Anerkennung eines virtuellen Hausrechts nicht bedarf, und dies vielmehr einen Versuch der Beschrankung der Internetfreiheit der Nutzer darstellt.

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