Strukturprinzipien der Sparkassenverfassung.

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Extent: 238 pages

Publisher: Wiley-VCH

Subjects: Law

Series: Untersuchungen uber das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung B: Rechtswissenschaft

Language: German

Eine historische Analyse des jeweiligen Landessparkassenrechts belegt die Existenz von Strukturprinzipien, welche dauerhaft die begriffsbildenden Qualifikationsmerkmale von Sparkassen determinieren und sie damit konstitutiv von anderen Kreditinstituten im Gruppenwettbewerb unterscheiden. Die bestehende Sparkassenverfassung charakterisiert die strukturelle Vorgabe eines offentlichen Auftrags als Legitimationsgrundlage sowie Handlungsprogramm, die Unterstellung der Gewinnpolitik unter die sparkassenrechtliche Gemeinnutzigkeit, die Verfassung als rechtsfahige Anstalten offentlichen Rechts, das Regionalprinzip und die sog. kommunale Bindung in Beziehung zu den kommunalen Anstaltstragern. In der Zeitgeschichte der Bundesrepublik Deutschland erweisen sich diese Strukturprinzipien der Sparkassenverfassung uber samtliche Schlusselereignisse hinweg auf einer fundierten staatsrechtlichen Grundlage als Konstanten und begrunden das Fortbestehen kommunal gebundener Sparkassen.