Reflexion als Lerngegenstand im Unterricht zur Forderung von Bewertungskompetenz

By (author) Johanna Dejanovikj

Book cover: Reflexion als Lerngegenstand im Unterricht zur Forderung von Bewertungskompetenz

Extent: 258 pages

Publisher: Logos Verlag Berlin

Subjects: Social Sciences 

Series: Studien zum Physik- und Chemielernen

Series volume number: 381

Language: German

Paperback (Published)

(October 2024)

ISBN: 9783832558604

5.71 x 8.27 inches

Price: $62.00

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Entscheidungen basieren haufig auf Intuitionen anstelle deliberativer Uberlegungen. Um Bewertungskompetenz zu schulen, sollten Schuler:innen durch selbstreflexive Fahigkeiten lernen, sich ihre intuitiven Entscheidungen bewusst zu machen. Empirische Befunde liefern Hinweise darauf, dass Entscheidungen und deren Reflexion von der Perspektive (Ich- oder Wir-Perspektive) des Entscheidungsproblems abhangig sind. In der Arbeit wurden die Methode der Reflexion und die Perspektive eines Entscheidungsproblems als unabhangige Variablen bei der Forderung von Bewertungskompetenz in einem 2×2-Interventionsstudiendesign untersucht. Die Untersuchung wurde mit N=164 Schuler:innen der Sekundarstufe II in einem Pra-Post-Follow-Up-Testdesign durchgefuhrt. Der physikalische Kontext des Interventionsunterrichts war Mobilfunkstrahlung. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen keinen Effekt der Perspektive eines Entscheidungsproblems auf die Bewertungskompetenz der Schuler:innen. Einen positiven Effekt hatte hingegen die Methode der Reflexion, weil durch deren Einfuhrung und Ubung die Fahigkeit zur Reflexion eigener Entscheidungen als Facette von Bewertungskompetenz wirksam gefordert werden konnte. Zur Forderung von Bewertungskompetenz bietet sich damit die Implementation der erprobten unterrichtlichen Einfuhrung der Reflexionsmethode in den Physikunterricht an.

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