Rechtserkenntnis und Rechtsfortbildung im Völkergewohnheitsrecht
Das Verhältnis zwischen Methodik und Rechtsquellenlehre
By (author) Han-Wei Jung Series edited by Stephan Meder
Hardback (Published)
(August 2012)
ISBN: 9783899719734
6.46 x 9.69 inches
Price: $82.00
On back order
English summary: International law has developed dynamically since the Nuremberg Trials, bringing not only functional change with it, but also re-defining the understanding of the principle of consensus in the context of finding justice. The consideration of international law as a system of values is closely linked to the principle of finding justice through deductive reasoning, which is the endeavour to substantiate existing norms through syllogisms or deliberation. Practical applications can currently be found, for instance, in the law of armed conflict or immunity law, where dynamic justice benefits substantially from an increased awareness of human rights. Uncertainty exists, however, in terms of the requisite methodological standards, because the judicial methodological aspect of the principle of consensus was not the primary concern in finding a solution to the problem. The present volume is concerned with these central questions concerning the source of law, and on the basis of major decisions made in court practice explores the relation between legal methods and the source of law. German description: Seit den Nurnberger Prozessen entwickelt sich das Volkerrecht dynamisch, was nicht nur einen Funktionswandel nach sich zieht, sondern auch das Verstandnis des Konsensgrundsatzes im Rahmen der Rechtsfindung neu definiert hat. Das Volkerrechts als eine Wertordnung zu betrachten geht eng mit der deduktiven Rechtsfindung einher, die bestehende Normen durch Syllogismen oder Abwagung zu konkretisieren versucht. Praktische Anwendungsfalle befinden sich aktuell etwa in Kriegsvolker- oder Immunitatsrecht, wo die dynamische Rechtsfindung erheblich von dem gesteigerten Menschenrechtsbewusstsein profitiert. Unsicherheit besteht jedoch bei den notwendigen methodischen Massstaben, weil die rechtsmethodische Seite des Konsensgrundsatzes nicht im Vordergrund der Problemlosung stand. Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit diesen zentralen Fragen der modernen Rechtsquellenlehre und lotet anhand gewichtiger Entscheidungen in der Praxis das Verhaltnis zwischen Rechtsmethode und Rechtsquellenlehre aus.
English summary: International law has developed dynamically since the Nuremberg Trials, bringing not only functional change with it, but also re-defining the understanding of the principle of consensus in the context of finding justice. The consideration of international law as a system of values is closely linked to the principle of finding justice through deductive reasoning, which is the endeavour to substantiate existing norms through syllogisms or deliberation. Practical applications can currently be found, for instance, in the law of armed conflict or immunity law, where dynamic justice benefits substantially from an increased awareness of human rights. Uncertainty exists, however, in terms of the requisite methodological standards, because the judicial methodological aspect of the principle of consensus was not the primary concern in finding a solution to the problem. The present volume is concerned with these central questions concerning the source of law, and on the basis of major decisions made in court practice explores the relation between legal methods and the source of law. German description: Seit den Nurnberger Prozessen entwickelt sich das Volkerrecht dynamisch, was nicht nur einen Funktionswandel nach sich zieht, sondern auch das Verstandnis des Konsensgrundsatzes im Rahmen der Rechtsfindung neu definiert hat. Das Volkerrechts als eine Wertordnung zu betrachten geht eng mit der deduktiven Rechtsfindung einher, die bestehende Normen durch Syllogismen oder Abwagung zu konkretisieren versucht. Praktische Anwendungsfalle befinden sich aktuell etwa in Kriegsvolker- oder Immunitatsrecht, wo die dynamische Rechtsfindung erheblich von dem gesteigerten Menschenrechtsbewusstsein profitiert. Unsicherheit besteht jedoch bei den notwendigen methodischen Massstaben, weil die rechtsmethodische Seite des Konsensgrundsatzes nicht im Vordergrund der Problemlosung stand. Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit diesen zentralen Fragen der modernen Rechtsquellenlehre und lotet anhand gewichtiger Entscheidungen in der Praxis das Verhaltnis zwischen Rechtsmethode und Rechtsquellenlehre aus.
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- Series edited by Stephan Meder
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