Quart und Querel

Inoffiziositatsvermeidung im Romischen Recht

by Markus Wimmer

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Extent: 328 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Law, Mediterranean Archaeology

Series: Forschungen zum Romischen Recht

Series volume number: 66

Language: German

Hardback (Published)

(April 2025)

ISBN: 9783412532604

6.3 x 9.25 inches

Price: $88.00

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Mithilfe der falzidischen Quart liess sich bald ein auch juristisch argumentierbares Beispiel finden, warum ein Viertel des Intestatteils zu hinterlassen ein inofficiosum dicere testamentum verneinen musste.


Mithilfe der falzidischen Quart liess sich bald ein auch juristisch argumentierbares Beispiel finden, warum ein Viertel des Intestatteils zu hinterlassen ein inofficiosum dicere testamentum verneinen musste. So wurde es moglich, ungleich und dennoch nicht pflichtwidrig zu testieren. Wer ein Viertel seines Intestatteils bekam, konnte sich nicht daruber beschweren, dass in die ubrigen drei Viertel ein anderer sukzedierte; ein Viertel sicherte das Testament im Umfang des ganzen Intestatteils vor einer querela inofficiosi testamenti. Diese quarta ad excludendam querelam, die noch kein Pflichtteil war, beeinflusste die Entscheidungen zur Querel bis auf Justinian, erklart die Systematik seiner Reformkonstitution und wurde der leitende Rechtsgedanke, nach dem Vorbild der Querel zu helfen, wenn der Erblasser masslos verschenkte, Querelberechtigte auf einen leeren Nachlass einsetzte und ihnen so die Querel entzog.

  • By (author) Markus Wimmer