Musiktherapie als Kultivierung von Erfahrung
oder: Dornröschen – die Morphologie einer Wiederkehr
By (author) Frank G. Grootaers
(Paperback) (Published)
(February 2015)
ISBN: 9783954900596
Price: $38.00
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Das vorgestellte Kurzbehandlungskonzept (25 Sitzungen) stellt eine musiktherapeutische Intensivbehandlung vor, die sich als Wirkungsanalyse versteht.<br/>Ihre Intentionalität gründet in einer Einschränkung bestimmter Erfahrungen. Das musikalische Produzieren und das Erzählen von einfallenden Alltagsepisoden, sowie von einfallenden Träumen fungieren als Widerlager der Analyse. In seinem Interpretationsgang hält das Konzept fest an eine entschieden immanente Erfassungsweise, d.h. die Morphologie der seelischen Formenbildung<br/>der Klangproduktionen und der Erzählungen bzw. der Träume ist zugleich Motivation und Erklärungsletztheit der Behandlungsereignisse. Eine solche Immanenzerklärung hält Abstand von Krankheitslehren, sowie von Anleihen bei ‘fremden’ Denkmodellen. Die Konstruktion einer gelebten Alltäglichkeit wird als ein Ganzes ins Helle zu rücken gesucht und in einem methodischen Austausch<br/>mit einem Märchenbild (Dornröschen) gebracht. Im Bild des Märchens bricht sich eine individuelle Erfahrung von Wiederkehr im Lichte einer allgemeinen Kulturerfahrung von Wiederkehr. Die in diesem Konzept zugrunde liegenden Annahmen (Hypothesen) werden eigens herausgestellt.
English summary: The ideas presented in this book concerning short treatments (25 sessions) represent a type of intensive care in musical therapy, regarded as a form of impact analysis, whose goal is the limitation of specific experiences. The musical productions and narratives about the occurrence of everyday events and dreams function as a buttress of therapeutic analysis. In its interpretative course, the concept of impact analysis adheres to a definite, immanent method of adaptation, that is, the morphology of mental forms of sound productions, narratives, or dreams is, at the same time, both the motivation for, and an affirmation of, the process of treatment. The construction of a lived ordinariness is an attempt to create a move into wholeness, facilitated in part through a methodological exchange with a fairy tale, in this case, Sleeping Beauty. Within the image of the tale, the individual experience of return, or a reawakening, is echoed in the light of a general cultural experience of a return. The assumptions (hypotheses) that are present within this concept are specifically addressed. German description: Das vorgestellte Kurzbehandlungskonzept (25 Sitzungen) stellt eine musiktherapeutische Intensivbehandlung vor, die sich als Wirkungsanalyse versteht. Ihre Intentionalitat grundet in einer Einschrankung bestimmter Erfahrungen. Das musikalische Produzieren und das Erzahlen von einfallenden Alltagsepisoden, sowie von einfallenden Traumen fungieren als Widerlager der Analyse. In seinem Interpretationsgang halt das Konzept fest an eine entschieden immanente Erfassungsweise, d.h. die Morphologie der seelischen Formenbildung der Klangproduktionen und der Erzahlungen bzw. der Traume ist zugleich Motivation und Erklarungsletztheit der Behandlungsereignisse. Eine solche Immanenzerklarung halt Abstand von Krankheitslehren, sowie von Anleihen bei ‘fremden’ Denkmodellen. Die Konstruktion einer gelebten Alltaglichkeit wird als ein Ganzes ins Helle zu rucken gesucht und in einem methodischen Austausch mit einem Marchenbild (Dornroschen) gebracht. Im Bild des Marchens bricht sich eine individuelle Erfahrung von Wiederkehr im Lichte einer allgemeinen Kulturerfahrung von Wiederkehr. Die in diesem Konzept zugrunde liegenden Annahmen (Hypothesen) werden eigens herausgestellt.
Vorrede - Avantpropos Dornroschen Fallstudie Tatendrange - Leidenssorte Exploration einer gelebten Leidenslage Herumhangen - Ausmisten (1. Sitzung) Brachliegen - Eingeladen sein (2. Sitzung) Hangenbleiben - Uberdrussig sein - Tun sollen (3. Sitzung) Schlusselruckgabe - Drehen (4. Sitzung) Wackelkontakt - Ubergang (5. Sitzung) Vergessen - Wiederbeleben (6. Sitzung) Blut - Eros - Vernichtung (7. Sitzung) Exkurs uber erotische Befindlichkeiten im musikalischen Produzieren Schenken - Aufbewahren - Abschaffen - Einschlieaen (8. Sitzung) Stiche - Gestrupp (9. Sitzung) Alles schlaft - In Gang kommen (10. Sitzung) Flaute - Belanglosigkeit (11. Sitzung) Ruckkehr - Woanders hin (12. Sitzung) Kuss - Schlussel (13. Sitzung) Intermezzo: Methodische Vorannahmen bei der Auslegung von Traumen Stimmigkeit - Handreichung - Abstechen (14. Sitzung) Ubergange - Hineinrutschen - Umstrukturieren (15. Sitzung) Exkurs uber Gestaltbrechung und Ubertragung Neugierde - Entgegenkommen - Ubereifer (16. Sitzung) Exkurs uber die Bedeutungsbildung von Marchensymbolen Wiederherstellen - Verabsaumen (17. Sitzung) Umwege - Abdrift - Abweichung (18. Sitzung) Das Marchen - Ein Ruck im Ganzen (19. Sitzung) Hangenbleiben - Brachliegen - Stiche (20. Sitzung) Verfluchen - Tauziehen - Einwilligen (21. Sitzung) Tanzen - Binden - Vereinigen (22. Sitzung) Wiederholung der Klage (23. Sitzung) Verweilen in Ubergangen: Wie geht das? (24. Sitzung) Uberschuss (25. Sitzung) Katamnesebericht Mitgedachtes Epilog Fazit Bibliographie
- By (author) Frank G. Grootaers
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gespürt – gehört – gebor(g)en
Musiktherapie mit risikoschwangeren Frauen, Säuglingen und Kleinkindern
Empfinden – Hören – Sehen. Welche Zugänge wählen nonverbale Psychotherapien?
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16. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (1. bis 2. März 2008)
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Zur Bedeutung der Psychotherapie mit künstlerischen Medien für ein zukunftsgerechtes Bildungssystem
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27. Musiktherapie-Tagung am Freien Musikzentrum München e. V. (2.–3. März 2019)
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22. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (1. bis 2. März 2014)
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