Musiktherapie in der Schule

Herausgegeben von Rosemarie Tüpker, Natalie Hippel und Friedemann Laabs. Mit Beiträgen von Frank Aepkers, Reinhild Boß, Hannelore Guth, Natalie Hippel, Beate Klein, Friedemann Laabs, Erika Menebröcker, Isabell Paduch, Petra Sproten, Andreas Stark und Rosemarie Tüpker

Book cover: Musiktherapie in der Schule

(Paperback) (Published)

(September 2005)

ISBN: 9783895004711

Price: $30.00

On back order

(PDF) (Published)

(January 2005)

ISBN: 9783752001136

Price: $25.00

Schule ist für Kinder und Jugendliche ein Ort, an dem sich auch ihre Leiden, Konflikte und Nöte zeigen. Oft nehmen Lehrer dies wahr, können aber aufgrund der Klassengrößen und ihrer institutionellen Rolle nur in begrenztem Umfang über den Unterricht hinaus Hilfestellungen anbieten. Musiktherapie in der Schule setzt an dieser Stelle an und bietet Wege aus den Krisen an oder hilft, eine Zuspitzung zu vermeiden. <br/>Das Buch kann Anregung und Ermutigung für die Praxis sein und aufzeigen, wie eine individuelle Förderung von Schülern verwirklicht werden kann. Es richtet sich an therapeutische und pädagogische Fachkräften, aber auch an Eltern und alle, die sich für eine Schule einsetzen, die nicht nur an Leistung interessiert ist, sondern ebenso an der persönlichen Entwicklung der ihnen anvertrauten Schüler und ihnen auch in schwierigen Lern- und Lebenskrisen hilfreich zur Seite stehen möchte.


Schule ist fur Kinder und Jugendliche ein Ort, an dem sich auch ihre Leiden, Konflikte und Note zeigen. Oft nehmen Lehrer dies wahr, konnen aber aufgrund der Klassengrossen und ihrer institutionellen Rolle nur in begrenztem Umfang uber den Unterricht hinaus Hilfestellungen anbieten. Musiktherapie in der Schule setzt an dieser Stelle an und bietet Wege aus den Krisen an oder hilft, eine Zuspitzung zu vermeiden. Das Buch kann Anregung und Ermutigung fur die Praxis sein und aufzeigen, wie eine individuelle Forderung von Schulern verwirklicht werden kann. Es richtet sich an therapeutische und padagogische Fachkraften, aber auch an Eltern und alle, die sich fur eine Schule einsetzen, die nicht nur an Leistung interessiert ist, sondern ebenso an der personlichen Entwicklung der ihnen anvertrauten Schuler und ihnen auch in schwierigen Lern- und Lebenskrisen hilfreich zur Seite stehen mochte.

  • Edited by Rosemarie Tüpker
  • Edited by Natalie Hippel
  • Edited by Friedemann Laabs

„Das Buch ist ein wichtiger Meilenstein in der Eroberung, Begründung und Verwaltung innovativer Arbeitsfelder der Msuiktherapie und ein Beispiel für Veränderungspotentiale von Schule; es gehört deshalb in die Bibliotheken von Schulen, Schulbehörden, Beratungsstellen, Arztpraxen etc. Es ist darüber hinaus eine Fundgrube für die Praxis der Arbeit mit Kindern im außerklinischen Bereich und ein eindringliches Plädoyer für mehr Sorgfalt und Sensibilität im Verstehen von Schulproblemen quer durch alle Altersstufen und Schultypen.“<br/><br/>In: Musiktherapeutische Umschau. 27 (2006) 2. S. 193-194.<br/><br/>-------------------------------------<br/><br/>„Für den 15-jährigen Danny Huber, der an der Dorneburg in Eickel zur Schule geht, war es zweifelsfrei ein ganz besonderer Tag. Sein abstraktes Bild mit dem Titel „Farbenwelle“, das zu Beginn des Jahres unter der Betreuung von Kunstlehrer und Konrektor Jochen Heinemann entstand, fand nun den Weg auf einen Buchumschlag des renommierten Fachverlages Reichert in Wiesbaden. Jochen Heinemann hatte der künstlerischen Betätigung seiner Schüler im Rahmen eines Projektes auf die Sprünge geholfen, indem er eine Bilderreihe zur Gestaltung des Schulneubaus startete. „Musiktherapie in der Schule“ heißt nun das Buch, in dem die drei Herausgeber und Autoren, Natalie HIppel, Friedemann Laabs und Rosemarie Tüpker, die Chancen und Möglichkeiten eines derartigen Angebots in Schulen beschreiben. Die Autoren sind von Hause aus Diplom-Musiktherapeuten, haben ihre Praxiserfahrungen aus verschiedenen Schulen in das Werk eingebracht und waren dann auf der Suche nach einem geeigneten Titelbild. Da sich Schulleiter Reinhard Schulte und Friedemann Laabs seit langem kennen und Schulte von der Buchplanung wusste, kam das Gespräch schließlich auch auf das Bilderprojekt an der Dorneburg-Schule. In diesem Zusammenhang stießen sie auf Dannys Werk. „Wir wollten nicht das übliche Kindergesicht auf diesem Buch, sondern etwas Besonderes. Nicht zuletzt damit wir zeigen können, wie sich Schule und Therapie fruchtbar miteinander verbinden können,“ sagt Friedemann Laabs, selbst Förderpädagoge an einer Schule für Erziehungshilfe in Unna. Hier arbeitete er auch viele Jahre mit Jochen Heinemann zusammen und kannte dessen kunsttherapeutische Ansätze.<br/>Danny Hubers Bild erregte auch bei der offiziellen Buchpräsentation in Münster wegen seiner Tiefe und Ausdruckskraft Aufsehen. Es soll sogar Kaufinteressenten geben. Doch Schulleiter Reinhard Schulte beruhigt: „Dieses Werk gehört in unsere Schule.“ Denn schließlich ist er stolz auf die Fähigkeiten seines Schülers. Der Pädagoge: „Erst durch dieses Bild haben wir das bisher verborgene Talent des Jungen entdeckt. Aber wer weiß, vielleicht sehen wir Dannys Bilder ja wirklich einmal in einer großen Ausstellung.“ Den jungen Mann würde es natürlich freuen, und der gibt sich höchst selbstbewusst: „Inspirationen für solche Bilder habe ich genug.““<br/><br/>In: WAZ vom 15. Dezember 2005. Nr. 291.<br/>
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