Musiktherapie und Schmerz
16. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (1. bis 2. März 2008)
Edited by Monika Nöcker-Ribaupierre
Recurring and chronic pain causes suffering and fear, interferes with one’s capability to experience and perceive, and affects the overall quality of life. The treatment of pain patients demands an interdisciplinary approach, as it has been proven that no single existing treatment method adequately addresses the phenomenon of pain on its own. This volume demonstrates how music therapy can contribute to this approach by focusing on three main areas: theoretical scientific foundations of clinical relevance and musicalimaginative pain therapy; examples of practical experiences in the treatment of chronic pain patients (oncology and rheumatism); clinical research in the form of controlled studies of effectiveness and the integration of music therapy into interdisciplinary treatment concepts.
English description: Recurring and chronic pain causes suffering and fear, interferes with one’s capability to experience and perceive, and affects the overall quality of life. The treatment of pain patients demands an interdisciplinary approach, as it has been proven that no single existing treatment method adequately addresses the phenomenon of pain on its own. This volume demonstrates how music therapy can contribute to this approach by focusing on three main areas: theoretical scientific foundations of clinical relevance and musicalimaginative pain therapy; examples of practical experiences in the treatment of chronic pain patients (oncology and rheumatism); clinical research in the form of controlled studies of effectiveness and the integration of music therapy into interdisciplinary treatment concepts. German description: Wiederkehrender und chronischer Schmerz verursacht Leid und Angst, verandert Erlebens- und Wahrnehmungsfahigkeit und mindert Lebensqualitat. In diesem Buch geht es darum aufzuzeigen, welchen Beitrag die Musiktherapie in diesem Kontext leisten kann. Dabei werden drei Bereiche thematisiert: Theoretisch wissenschaftliche Grundlagen zur klinischen Relevanz und zur musik-imaginativen Schmerztherapie, exemplarische Praxis aus langjahriger Erfahrung in der Behandlung chronischer Schmerzpatienten (Onkologie und Rheuma) sowie klinische Forschung in Form kontrollierter Effektivitatsstudien und deren Einbindung in interdisziplinare Behandlungskonzepte. Alle vorgestellten klinischen Anwendungsbereiche belegen die Wirksamkeit musiktherapeutischer Intervention als kunstlerisch-psychotherapeutischer Behandlungsform.
- Edited by Monika Nöcker-Ribaupierre
„Das Beste, was man über diesen Band sagen kann, ist,<br/><br/>- dass einige Autoren sich der mühevollen, aber dringend notwendigen Aufgabe widmen, nach Kriterien empirischer Methodik den Wirkungsnachweis von Musiktherapie zu liefern,<br/>- dass definitorische Grundlagen gelegt werden,<br/>- dass hirnphysiologisches Basiswissen dargestellt wird,<br/>- dass schließlich Wirkungsforschung betrieben wird.“<br/><br/>Gisbert Roloff<br/><br/>In: <a target="_blank" href="http://www.socialnet.de/rezensionen/10275.php">http://www.socialnet.de/rezensionen/10275.php</a><br/>(29. März 2011)<br/><br/>-----------------------<br/><br/>„Die aus der Tagung „Musiktherapie und Schmerz“ erwachsene Publikation gibt einen komprimierten, inhaltlich umfassenden und intensiven Überblick und eine kulturgeschichtliche Einführung in das Thema. Wechselwirkungen von/zwischen Schmerz und Musik werden deutlich, neurobiologisch, schmerzpsychologisch und musikpsychologisch-philosophisch vermittelt, praktische Konzepte hergeleitet. Klinische Forschung und langjährige Erfahrung ergänzen sich zu interdisziplinären Behandlungskonzepten (...). Die Autoren haben in ihren Beiträgen u.a. an diesen wichtigen Beispielen Aufgaben und Signifikanz musiktherapeutischer Interventionen deutlich und nachvollziehbar herausgearbeitet, sprechen aus langjähriger praktischer Erfahrung. Wissenschaftlich fundierte Information steht dabei gleichberechtigt neben qualitativ-beschreibender Praxisanleitung bis hin zur Manualisierung. Das hartnäckige Bemühen um Evaluation der klinischen Relevanz ist spürbar und sehr zu begrüßen. Wichtige Literatur ist jeweils referiert. Insgesamt eine Fundgrube für Musiktherapeuten und Schmerztherapeuten gleichermaßen, zwei Professionen, die paradigmatisch „den Blick über den Tellerrand“ üben. Das Buch gehört in jede musiktherapeutische und medizinische Bibliothek.“<br/><br/>In: Musiktherapeutische Umschau. 30 (2009) Heft 2. S. 172-173.
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