Landtagswahlen im ländlichen Raum

Parlamentarische Diskussion, kommunale Strukturen und lokale Stimmenverteilung in Mecklenburg-Schwerin 1919 bis 1932

By (author) Martin Buchsteiner Series edited by Kathleen Jandausch Series edited by Matthias Manke Series edited by René Wiese

Book cover: Landtagswahlen im ländlichen Raum

Extent: 449 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: German Studies

Series: Quellen und Studien aus dem Landesarchiv Mecklenburg-Vorpommern

Language: German

Hardback (Published)

(May 2026)

ISBN: 9783412535223

6.93 x 9.69 inches

Price: $74.00

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Wahlgesetz und Wahlergebnisse


In Mecklenburg-Schwerin erlangten nicht nur Frauen, sondern auch die Mehrheit der Männer erst 1918 das Recht, einen Landtag zu wählen. Die Wahlordnung, die das Volksministerium erarbeiten ließ, blieb bis zu ihrer Aussetzung 1933 Gegenstand heftiger Debatten. Ausgangspunkt war oftmals die seitens liberaler und linker Parteien vorgebrachte Kritik, die ländliche Bevölkerung sei den konservativ wählenden Gutsbesitzer*innen ausgeliefert und nicht frei in ihrer Wahlentscheidung. Martin Buchsteiner erzählt eine doppelte Wahlgeschichte: die der Entstehung und Ausformung des Wahlgesetzes und der unterschiedlichen Wahlordnungen, die sich als Herrschaftsinstrumente zeigen, sowie die der Wahlergebnisse, die jedoch statt der Parteien v. a. die Wähler*innen in den Blick nimmt und sie als Akteure zeigt, die ihrerseits Herrschaft ausübten und sich selbst ermächtigten.

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